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Villa Beachside
Datum: 30.04.2026, Kategorien: Partnertausch,
... "Gestern dachte ich noch, die Ostsee sei langweilig." "Und heute fühlen wir ihre aufregende Strömung an den Füßen," ergänzte Mart, blieb stehen, zog Anneli leicht zu sich und küsste sie. Zuerst vorsichtig, doch als Anneli sich nicht entzog, wurde seine Umarmung fester. Sie wateten aus dem Wasser und ließen sich in den ersten Strandkorb, der auf ihrem Weg lag, fallen. Der Wind spielte mit Annelis Haarsträhnen. Mart schob sie sanft aus ihrem Gesicht, seine Fingerspitzen verweilten etwas länger, als nötig gewesen wäre. Anneli sah ihn an. Seine Nähe fühlte sich gut an. "Du bist hübsch", sagte Mart. Anneli senkte den Blick, dann hob sie ihn wieder. "Das liegt nur am Mondlicht." Mart lachte leise, legte er einen Arm um sie. "Wenn das alles Mondlicht ist, will ich nicht, dass die Sonne aufgeht." Sie lehnte sich ein wenig an ihn. Erst zögerlich, dann so, als hätte sie darauf gewartet, dass er so etwas sagte. Er strich über ihre Schläfe, an ihrem Haaransatz entlang, zu ihrem Ohr. Anneli schloss die Augen. Ihre Lippen fanden sich erneut. Ihre Körper wärmten einander in der kühlen Brise, die vom Land auf das Meer hinaus blies. Annelis Finger fanden seinen Oberschenkel, rutschten dort vorsichtig an der Innenseite nach oben, als wollte sie ausloten, wie weit zu gehen sie bereit war. Ihr Blick streifte die nassen Hosenbeine. "Wenn wir jetzt zurückgehen, denkt Julia, wir wären baden gewesen oder hätten aus anderen Gründen unsere Sachen am Strand abgelegt und ...
... eine hereinkommende Flutwelle hätte sie erwischt." Mart lachte. "Dann lassen wir sie ruhig ein bisschen im Ungewissen." Sie standen auf, ihre Finger blieben ineinander verquickt. Julia und Peter saßen immer noch auf ihrer Bank. Peter hatte seinen Arm um Julias Taille gelegt. Anneli und Mart traten in den Lichtkreis des Hauses. Julia lächelte. "Na ihr beiden? Hat's euch gefallen draußen? Hat euch die Springflut erwischt, oder was habt ihr die ganze Zeit getrieben?" Anneli blickte Mart mit einem gewissen, leicht triumphierenden Lächeln an. Bevor sie antworten konnte, fuhr Julia fort: "Wir haben uns überlegt, ob wir nicht wie zuvor schon die Seiten auf dem Volleyballfeld, die Zimmer tauschen wollen. Also Peter und ich teilen eines und ihr beide das andere." Dass Julia so unverblümt mit der Tür ins Haus fiel, überraschte Anneli doch ein wenig. Sie zog eine Braue nach oben, nickte aber. Julias aufmunternder Blick entging ihr nicht. Sie spürte ihren selbsterteilten Auftrag sich zu kümmern, dass sie nicht als Jungfrau enden würde. Mart fand, ohne hinzusehen, Annelis Hand. "Schön, dass das klappt, es ist schon spät und ich wünsche uns eine gute Nacht", verlautete Julia und verschwand mit Peter die Treppe nach oben. "Deine Schwester ist ganz schön straight," bemerkte Mart. "Ich weiß", erwiderte Anneli und ließ die angestaute Luft aus ihren Lungen entweichen. Die Zimmer in der alten Villa waren nicht gerade schalldicht. Mart und Anneli saßen in zwei ...