1. Villa Beachside


    Datum: 30.04.2026, Kategorien: Partnertausch,

    ... tiefen Sesseln vor der großen Balkontür. Die salzige Luft der Ostsee strich durch den Spalt, den sie offengelassen hatten. Draußen rauschte das Meer, dessen seichte Ausläufer sie zueinanderfinden ließ, doch es waren nicht die einzigen Laute, die die Nacht erfüllten.
    
    Von nebenan drangen rhythmische Geräusche durch die Wände - ein leichtes Quietschen eines Lattenrosts, gefolgt vom Knarren der Dielen, das sich über die hölzernen Balken durch das gesamte obere Stockwerk zog. Dann war da ein gedämpftes Kichern, das eindeutig zu Julia gehörte.
    
    Mart legte den Kopf zur Seite, dann sah er zu Anneli hinüber. "Das klingt nach Workout."
    
    Anneli verschränkte die Arme, biss sich auf die Lippe und sah ins Dunkel hinaus. Ihre Wangen glühten - ob vor Verlegenheit oder einem Anflug von Neid, konnte sie selbst nicht sagen.
    
    "Deine Schwester ist ganz schön durchtrainiert", sagte Mart mit einem Lächeln in seiner Stimme.
    
    Anneli seufzte leise, dann antwortete sie mit gespielter Gelassenheit: "Sie war früher Ausdauersportlerin. Das legt man nicht so schnell ab."
    
    Mart griff nach ihrer Hand. Sie sagten nichts mehr - mussten sie auch nicht. Alles klang ohnehin durch die Wände.
    
    Anneli schmiegte sich an Mart.
    
    Sie hörte Julias Stöhnen im Rhythmus des knarrenden Bettes. Was mochte sie empfinden? Peters Lendenstöße brachten nicht nur die Matratze in Schwingung, sondern auch ihren Erregungszustand nach oben.
    
    Empfand es Anneli zunächst wie ein Plätschern kleinster Wellenkräusel, die ...
    ... an ihren Zehen kitzelten, so war es jetzt eine Brandung, die sie wegzuspülen drohte.
    
    Noch nie hatte sie irgendjemanden geschweige denn ihre Mutter beim Sex belauscht, es war ungewöhnlich und hatte doch etwas Vertrautes. Zu wissen, dass Julia sich Peter hingab, schenkte ihr den Mut ebenfalls einzutauchen in die Welt der Sinnlichkeit, zu der sie nur schwer Zutritt fand.
    
    Sie drehte sich zu Mart. Seine Augen waren dunkel in dem schummrigen Licht, aber die Pupillen glänzten. Einen Moment betrachtete sie ihn. Dann, ohne Ankündigung verließ sie ihren Sessel, setzte sie sich rittlings auf seinen Schoß und drückte ihre Lippen auf seinen Mund. Anders als am Strand - intensiver, fordernder. Mart erwiderte ihren Kuss, ohne Hast, aber mit deutlichem Verlangen, sie spürte seine Erektion zwischen ihren Beinen. Seine Männlichkeit hatte sie im Strandkorb am späten Abend schon einmal vorsichtig ertastet, unklar, was sie eigentlich wollte.
    
    Mart fuhr mit beiden Händen unter ihr leichtes Oberteil, zog es über ihren Kopf. Er führte sie langsam zum Bett. Kein jugendliches Ungestüm, eher eine stille Bewunderung, während sie sich entkleideten. Ihre Bewegungen harmonierten noch besser als beim Ballspiel. Anneli hob die Hüfte, als Mart ihr die Shorts abstreifte, sie schob ihm das T-Shirt über den Kopf, als wollte sie ihn befreien.
    
    Im Halbdunkel legte sich Mart über sie, küsste ihre Schulter, ihren Hals, ihren Bauch. Anneli atmete flach, hielt sich an ihm fest und ließ ihn gewähren.
    
    Sie ...
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