1. Binay's Tagebuch - 05


    Datum: 03.05.2026, Kategorien: Erotische Vereinigung,

    ... ihm. Dann konnte ich noch spüren, wie die Kopfhörer anscheinend sicher an meinem Kopf befestigt wurden. Und wie meine Schwester von der Säule losgemacht wurde. Dann...spürte ich fast nichts mehr.
    
    Den Knebel, die Augenbinde, die Kopfhörer, ihre Handfesseln, das bisschen Wäsche welches ich trug, meine Schuhe.
    
    Kein Licht, kein Geräusch, keine Berührung durch eine andere Person.
    
    Zu Anfang fand ich das nur seltsam, und dachte das mich Peter bald losmachen würde.
    
    Er würde mir dann kräftig den Hintern versohlen und hinterher würde ich beim Sex alles geben, damit er nicht mehr böse auf mich ist.
    
    Aber je länger es dauerte, umso schlimmer wurde es. Ich war ganz alleine, nur diese Stille und meine Gedanken. Ich konnte nicht einmal sagen wie viel Zeit vergangen war.
    
    Alles was ich spürte, waren meine Füße. Das stehen auf high Heels ist für eine kurze Zeit gut auszuhalten, aber nicht den ganzen Tag. Mit jeder gefühlten Stunde/Sekunde? taten mir meine Füße mehr weh.
    
    Ich versuchte zu rufen, sofern das was ich per Körperschall wahrnahm mich nicht täuschte.
    
    Aber durch den Knebel kamen eh nur unartikulierte Laute. Als keine Reaktion kam, versuchte ich die Schuhe ausziehen, aber durch die Riemchen ging es nicht. Als ich es nicht mehr aushielt zu stehen versuchte ich mich zu setzen. Gar nicht so einfach, mit Händen die auf dem Rücken an einer Säule gefesselt waren.
    
    Aber ich konnte nach unten rutschen und mit diversen Verrenkungen schaffte ich es sogar das ich auf ...
    ... dem Arsch zu sitzen kam. Endlich... konnte ich meine Beine lang ausstrecken. Was für eine Wohltat, nicht mehr auf dem Füßen zu stehen.
    
    Aber der Erleichterung folgte der Horror. Die Stille in meinem Inneren. Sitzend, gefesselt, blind, geknebelt und auf sich selbst mit meinen Gedanken reduziert nahm das Gedankenkarussell immer wüstere Formen an. Immer wieder sah ich wie intim Peter mit Vicky auf dem Sofa gewesen war. Und dann wie er sie so stranguliert hat, das sie offenbar keine Luft mehr bekam.
    
    Wie ich dann vor Angst gerufen habe. Wie ungehalten dann Peter geworden ist. „Hast diesen intimen Moment gestört...kein Vertrauen..." das hat er mir vorgeworfen. Aber warum? Warum hat er mir "kein Vertrauen" vorgeworfen?
    
    Er verlangt Gehorsam und das wir ihm jederzeit zur Verfügung stehen...
    
    Er Prügelt uns nicht...
    
    Wir müssen nix Widerwärtiges machen. Weder bei ihm, noch bei den Kunden...
    
    Werden, so gesehen, gut behandelt...
    
    Immer wieder kreisten meine Gedanken in der Stille um diese Frage.
    
    Irgendwann, nach gefühlten Ewigkeiten drehte sich die Frage um. Was wenn Vicky es so gewollt hat...das sie so gewürgt wurde?
    
    Der Gedanke erschreckte mich. Er war mir viel zu fremd mit meinen 18 Jahren.
    
    Aber ich ging weiter in ihrem Geist. Was wäre wenn.... Vicky damit einverstanden ist?
    
    Es wäre ein vollkommenes blindes Vertrauen nötig, sich so gänzlich und absolut auszuliefern. Eine falsche Bewegung Bewegung von Peter, und Vicky würde einen Schaden nehmen...oder ...
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