1. Whirlpool


    Datum: 14.05.2026, Kategorien: Verführung

    Es ist ein Mittwoch. Ich habe das Büro schon rechts früh verlassen, um für zwei Stunden in den Aquapark zu gehen. Ich mache das mittlerweile regelmäßig. Diese paar Stunden sind für mich Entspannung pur. Das hiesige Schwimmbad finde ich sehr angenehm. Es ist nicht das aller modernste, aber sehr gut in Schuss, sauber und gepflegt.
    
    Schwimmen ist meine Leidenschaft. Ich habe im Studium immer einer Teil meiner Semesterferien als DLRG-Rettungsschwimmer verbracht und bin ausgebildeter CMAS**-Taucher. Im Wasser zu sein bedeutet für mich Lebensqualität. Mittlerweile bin ich knapp 50, selbständiger Managementberater und Vater von zwei Kindern. Meine Ehe hat viel zu lange gedauert. Ich habe es einfach nicht geschafft, eine Entscheidung zu treffen. Aber auch das ist mittlerweile Geschichte und ich komme so langsam endlich bei mir selbst an.
    
    Mein persönliches Ritual im Aquapark ist es, zunächst eine Stunde nur Bahnen zu schwimmen. Ich kenne kein besseres Mittel, den Kopf frei zu bekommen. Meine absolute Vorliebe ist der "Total Immersion" Schwimmstil. Damit bekommt Schwimmen (zumindest für mich) etwas Meditatives. Danach gehe ich in den Außenbereich und lasse mir in dem ziemlich kalten Wasser von den Massagedüsen den Rücken durchwalken. Als Abschluss gehe ich dann in den warmen Whirlpool, sofern der frei ist. Ich will entspannen und das geht nur, wenn ich nicht wie im Flugzeug um den letzten Zentimeter Platz rangeln muss. Heute ich so ein Tag. Eine junge Frau und ein Mann sind ...
    ... schon darin und sitzen sich gegenüber. Mit drei Personen ist es sehr komfortabel, maximal fünf passen hinein, aber auch vier wäre ist mir persönlich schon zu viel. Aber so passt es. Der Aquapark schließt in 45 Minuten und beginnt, sich langsam zu leeren.
    
    Als ich mich hinsetze, öffnet der Mann kurz ein Auge, um mich zu taxieren, schließt es dann abwesend. Die Frau sitzt nicht, sondern kniet der auf dem Boden und schaut nach draußen auf die 25m-Schwimmbahnen. So kann ich es nicht vermeiden, ihr Bein zu berühren, als ich meinen Weg zu meinem Platz gegenüber des Einstiegs finde. "Sorry" murmle ich. Sie dreht sich kurz um und lächelt mich an. Bezaubernd. "Kein Problem" meint sie. Ich lächle zurück und sehe genauer hin. Sie ist vielleicht dreißig. Schwarzes, leicht welliges Haar, schöne braune Augen und ein gesunder Teint. Ein eher südländischer Typ. Italienerin vielleicht. Sie gehört definitiv nicht in die Kategorie dieser "überzüchteten" Models. Eher eine sehr hübsche Durchschnittsfrau und auf den ersten Blick anscheinend sympathisch.
    
    Sie dreht sich wieder um und ich setze mich. Die Luftblasen kommen ziemlich kräftig von unten, man wird ordentlich durchgeschüttelt. Ich ertappe mich dabei, die Lady zu betrachten. Sie räkelt sich auf eine faszinierende Art im Geblubber. Ich frage mich, weshalb sie so merkwürdig dasitzt. Anscheinend hat sie ein Bein aufgestellt, mit dem anderen kniet sie ja am Boden. Sie wird doch nicht.... Plötzlich die Erkenntnis: die besorgt es sich mit dem ...
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