-
Planet der Scharfen 16
Datum: 20.05.2026, Kategorien: Sci-Fi & Fantasy,
... Wie passt das zusammen?» «An das Konferenzgespräch erinnere ich mich. Alin und Lon haben einfach von einem Schiff gesprochen. Dass es ein zweites Schiff gibt, hat niemand erwähnt, und es war auch immer nur von Deinem Namen die Rede.» Nicole macht eine nachdenkliche Mine: «Wenn ich das richtig verstehe, dann war alles wahr, was gesagt wurde, aber es wurde nicht alles gesagt, damit es eine Überraschung bleibt.» Ich stimme zu: «Die Überraschung war wirklich perfekt. Sind damit alle Fragen geklärt? Dann könnten wir den nächsten Abschnitt in Angriff nehmen. Dazu ziehe ich mich an. Ist besser für diesen Körperteil.» Dabei klopfe ich mit der Hand auf meinen eigenen Po. Wir ziehen uns alle an. Ich blicke mich nach Lisa um, aber die grast etwas entfernt von uns ruhig weiter. Stattdessen kommt Tina auf mich zu, stellt sich seitlich vor mich hin und dreht ihren Kopf so, dass sie mich mit grossen Augen anschauen kann. Auch Sina grast weiter. Dafür geht Ante zu Nicole, sobald diese aufsteht und sich anzieht. Jetzt verstehe ich: Die Auen wollen sich abwechseln! Ist mir auch recht. Ich liebe alle sechs Schafe gleichermassen. *** Täler, Hügel und Berge -- Bericht von Nicole Wir folgen dem Wasserlauf, der den See speist. Paul reitet voran. Vera und Aldo reiten wieder neben ihm, wo das Gelände es erlaubt. Allerdings wird der Hang rechts von uns zusehends steiler und bewaldeter. Manchmal stehen die Bäume beinahe bis zum Ufer, was gelegentlich eine Einerkolonne ...
... erzwingt. Ich bilde den Schluss der Reiter. Hinter mir kommen noch die beiden jungen Auen. Von Zeit zu Zeit machen wir eine kurze Rast und trinken Wasser aus dem Fluss. Dabei fällt uns auf, dass das Wasser sehr frisch ist. Max erklärt, das komme daher, dass der Fluss einem Gletscher entspringt. Zwar nehme er von Zeit zu Zeit einen Nebenfluss auf, aber auch diese kämen aus höheren Lagen und führen relativ kaltes Wasser. Den Schafen scheint das frische Wasser zu behagen. Zunächst fliesst der Fluss noch relativ eben dahin, doch nach und nach wird er zu einer Art Bergbach. Immer öfter sind Steine zu sehen, über welche das Wasser plätschert. Unser Weg führt uns ziemlich genau nach Norden von dem kleinen See weg. Wir reiten auf der östlichen Seite des Flusses. Auf der gegenüberliegenden Seite sehen wir von Anfang an einen deutlich steileren Hang. Von jenem Hügel aus dürfte man einen guten Ausblick auf den ganzen See haben. Plötzlich ändert sich die Form des Tales drastisch. Geradeaus sehen wir einen steilen, dicht bewaldeten Hang. Wir haben offenbar die Savanne verlassen und sind nun in den Bergen. Das Tal knickt wie ein 'L' nach Westen ab. Von Nordosten kommend ergiesst sich ein Zufluss mit Getöse in unseren Fluss. Das könnte man schon einen Wasserfall nennen. Dieser Zufluss brachte im Laufe der Zeit so viel Geschiebe mit sich, dass er am Fusse des Wasserfalles einen kleinen Hügel aufgehäuft hat. Allerdings scheint irgendeine Laune der Natur den Hügel etwas geplättet zu ...