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Bildungsurlaub
Datum: 21.05.2026, Kategorien: Verschiedene Rassen
... mein ganzes Leben lang. Mein Vater kam zum Studieren nach Deutschland, hat dort meine Mutter kennengelernt und ist geblieben. Den Senegal kenne ich nur von Urlauben." Sie warf einen Blick über meine Schultern in Richtung der beiden Franzosen, ihr Blick verdüsterte sich wieder. "Cedric, kannst du mir bitte einen grossen Gefallen tun?" , fragte sie mich plötzlich aus heiterem Himmel mit grossen flehenden Augen. "Ja natürlich, was immer in meiner Macht steht" , antwortete ich etwas voreilig, wie ich sofort merkte. "Küss mich bitte!" Ich war perplex, schaute sie mit offenem Mund an: "Wirklich? Ist das dein Ernst? Aber..." Diara liess mich nicht ausreden: "Mach es einfach! BITTE! Ich erkläre es dir nachher" , flehte sie mich an. Verwirrt tat ich es, ich legte meine Hände an ihre Wangen und beugte mich über sie, berührte vorsichtig mit meinem Mund ihre fleischigen Lippen. Keine Reaktion von ihr, sie liess es einfach geschehen, es war ein Gefühl, als wenn man eine Gummipuppe küsst... äääähm, nicht dass ich wüsste, wie sich eine Gummipuppe anfühlt, aber ich denke so in der Art müsste es wohl sein. Sie schaute verstohlen an mir vorbei... "Nochmal bitte!" Ohne meine Antwort abzuwarten, schlang sie ihre Arme um meinen Hals und zog mich an sie heran. Ja, das war jetzt ein richtiger Kuss, allerdings ohne Zungeneinsatz. Ich traute mich aber auch nicht dazu, weil mir immer noch nicht klar war, was hier eigentlich gespielt wurde. Nach ...
... ungefähr einer Minute liess sie keuchend von mir ab, schaute wieder verstohlen an mir vorbei und grinste dann. "Na also, das funktioniert immer!" , freute sie sich. Neugierig drehte ich meinen Kopf, um zu sehen, was sie so freute und sah Bastien und Gilbert wild gestikulierend wieder ins Gebäude verschwinden. "Ich glaube ich schulde dir eine Erklärung, Cedric. Erstmal tut es mir leid, dass ich dich ausgenutzt habe, aber das war leider nötig. Die beiden verfolgen mich schon den ganzen Tag und reden ungeniert darüber, was sie alles mit mir anstellen wollen. Die Idioten wissen aber wohl nicht, dass meine Eltern mich zweisprachig erzogen haben und meine Muttersprache deshalb französisch ist und ich alles verstanden habe. Ich möchte dich herzlich um Entschuldigung bitten, dass ich dich so überrumpelt und dich dazu genötigt habe", erklärte Diara mir die Situation. "Alles in Ordnung, es war gar nicht so schlimm, wie ich mir das immer vorgestellt habe" , antwortete ich, grinste dabei und zwinkerte ihr zu. Englisch Die nächsten Tage verliefen ohne grössere Ereignisse, wir lernten alle viel, bis auf die Franzosen, kaum Fortschritte machten. Irgendwas musste ihnen wohl den Spass an der Schulung verdorben haben. Sie machten auch keine Anstalten mehr, Diara nachzustellen, was vielleicht auch daran lag, dass wir beide nun quasi unzertrennlich waren, in der Schule jedenfalls, und wir wie frisch verliebte händchenhielten, wenn Bastien und Gilbert in der Nähe waren. ...