1. Cynthia 18


    Datum: 22.05.2026, Kategorien: Porträt,

    18. Das Gespräch mit Christian und meine Entscheidung
    
    Der Montag begann wie der Sonntag aufgehört hat. Meine Gedanken quälten mich und nach dem ersten Kaffee war es mir dann zu bunt. Ich schrieb Christian eine Nachricht und sagte ihm: „Wir müssen reden.“ Mir ist klar, dass dieser Wortlaut nicht gut ankommt, aber das war mir in dem Moment vollkommen egal. Es dauerte nicht lange und ich bekam Antwort: „Okay, was ist denn los, ich dachte, das Wochenende hat dir gefallen? Wir könnten uns heute nach der Arbeit treffen, wenn du magst?“ Schnell tippte ich auf meinem Handy: „Ja, ist Okay, bei dem Café bei mir gegenüber vom Laden um 17 Uhr?“ „Ich bin da“, kam zurück.
    
    Gut war nur, dass ich wieder den ganzen Tag mit Arbeit eingedeckt war. So verschwendete ich nur wenig Gedanken an die Situation. Kurz vor fünf Uhr Nachmittags kam dann aber alles wieder retour. Um Punkt siebzehn Uhr verließ ich das Geschäft und ging über die Straße zu dem Café. Christian saß schon da. Bewaffnet mit einer Rose, diesmal in Gelb. Wir begrüßten uns mit einem Kuss und dann setzte ich mich. Nachdem ich auch meinen Kaffee hatte, begann ich das Gespräch, welches mir so sehr am Herzen lag.
    
    Ich fragte ihn: „Warum schläfst du nicht mit mir und was hast du mit mir vor? Bin ich dir nicht sexy genug oder stößt du dich an meinen Erlebnissen rund um Nadine?“ „Diese Frage hast du mir ja schon bei der Heimfahrt gestellt und ich habe dir gesagt, ich bitte dich um etwas Geduld. Innerlich brenne ich darauf, mit dir ...
    ... zu schlafen, aber ich möchte, dass es etwas ganz Besonderes wird. Dazu ist es notwendig, dass du dich ein wenig auf mein Spiel ein lässt“, gab er mir zur Antwort. „Sorry, dass ich das jetzt so direkt ausdrücke, aber meine Löcher brauchen einen geilen harten Schwanz“, brach es aus mir heraus. „Ich will nicht endlos warten und Nadine hat mir auch wieder von einer anstehenden Party am Wochenende berichtet. Wenn du mich nicht fickst, geh’ ich da hin!“, wurde ich etwas lauter. „Du kannst gerne dort hingehen, ich habe nichts dagegen, aber ich werde erst mit dir schlafen, wenn ich den Zeitpunkt für richtig erachte“, konterte er ganz ruhig. „Also du hast kein Problem, wenn mich andere Männer richtig durchficken, obwohl wir beide ja etwas Gefühlsmäßiges am laufen haben?“, regierte ich fast etwas zornig. „Nein ich hab nichts dagegen. Das eine ist nur Sex, den du offenbar brauchst, das andere ist, wie du schon richtig erkannt hast, etwas fürs Herz“, war er wieder stoisch ruhig. Innerlich drehte ich fast durch, er machte mich so wütend. Nicht weil er mich nicht gleich hier richtig ran nahm, sondern weil er mich im Ungewissen ließ, was er mit mir vorhat. „Okay, also egal wie ich mich entscheide, es ändert nichts zwischen uns und es stört dich auch nicht? Hab ich das richtig verstanden?“ „Ja hast du richtig verstanden“, antwortete er kurz und bündig. „Gut dann ist ja alles klar“, sprang ich vom Tisch auf und ging. Er lief mir nach, aber in dem Moment wollte ich mich nicht weiter mit ihm ...
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