1. Renates Irrtümer


    Datum: 26.05.2026, Kategorien: Sonstige,

    ... Sichtweise. Kurz vor 19 Uhr fuhr Edwin vor und meine Frau stieg ein. Eigentlich reichte es mir schon, aber nun wollte ich es wissen. Sie fuhren ins Umland und hielten vor einem kleinen Hotel. Renate folgte ihm zögernd und als sie im Innern des Hotels verschwunden war, parkte ich neben dem Wagen ihres Chefs und ging in das Haus. Am Tresen saß eine bestimmt schon gut 60zig eher 70 Jahre alte Frau, die mich anlächelte und nach meinem Wunsch fragte.
    
    "Zunächst einen guten Abend. Ich hätte gerne die Zimmernummer des Paares, das gerade hier eingecheckt hat. Und bitte schnell, denn ich möchte vermeiden, dass sich meine Frau von diesem Jungen ficken lässt."
    
    "Junger Mann, wir sind doch keine Absteige und hier hat heute Niemand eingecheckt. Hier schlafen nur Handwerker, die in der Umgebung arbeiten."
    
    "Gut, dann eben nicht friedlich. So viele Zimmer haben sie ja nicht, da bin ich schnell durch. Wollen sie das?"
    
    "Aber hier sind wirklich keine neuen Gäste angekommen."
    
    "Ich würde ihnen zu gerne glauben, aber leider habe ich mit meinen eigenen Augen was anderes gesehen."
    
    "Albert, Albert, es sind doch heute keine neuen Gäste gekommen. Oder?"
    
    Ein noch älterer Herr mit Glatze schaute aus der Tür, auf der Privat stand, und sah die Dame an und meinte leise.
    
    "Doch Clara, er ist gerade mit einer Frau gekommen."
    
    "Schon wieder. Ich habe doch gesagt, er bekommt hier kein Zimmer mehr. Was hast du daran nicht verstanden? Wir sind doch kein Puff."
    
    "Also, welche ...
    ... Zimmernummer? Ich versuche so leise wie möglich zu sein."
    
    Clara stand erstaunlich flott auf und meinte nur, ich soll ihr folgen. Mit schnellen Schritten stieg sie die Treppe rauf und den Flur ein paar Schritte nach links. Dann zog sie eine Schlüssel und schloss eine Tür auf. Sie öffnete und trat mit schnellen Schritten ein.
    
    "Verdammt. Edwin, ich hatte doch gesagt, du sollst hier nicht mehr herkommen. Verschwinde und das schnellstmöglich. Und sie, junge Frau, haben wohl ein Problem. Ihr Mann ist hier und sucht sie."
    
    Jetzt trat auch ich ein und sah ein eigentlich verstörendes Bild. Meine Frau saß mit geöffneter Bluse und hochgeschobenen BH auf dem Bett und ihr Lippenstift war etwas verschmiert.
    
    Während Edwin sich anzog und verschwand, sah mich meine Frau blass und kurz vor dem Heulen an.
    
    "Zieh dich an und zwar plötzlich und dann sag mir, warum du wieder mit dem Kerl rummachst."
    
    Ich war richtig wütend und fiel dann aus allen Wolken und nicht nur ich, auch Renate, die total in sich zusammengefallen war und sich auf das Bett fallen ließ.
    
    "Junger Mann, gehen sie mit einer Schwangeren bitte etwas sachter um oder wollen sie, dass sie das Kind verliert und wenn ihr Beide fertig seid, kommt runter. Wir müssen reden."
    
    Renate rührte sich nicht und atmete ganz flach, aber sehr schnell. Clara ging zu ihr, nahm sie hoch und winkte mich ran und blaffte nur. Füße hoch.
    
    Ich sah mich im Zimmer um und da ich nichts fand, setzte ich mich aufs Bett und hob Renates Beine an. Clara ...
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