1. Renates Irrtümer


    Datum: 26.05.2026, Kategorien: Sonstige,

    ... Morgen ein nettes Gespräch mit dem für Personal zuständigen Vorstand in Anwesenheit der persönlichen Mitarbeiterin des Vorstandsvorsitzenden. Sie solle sich erst einmal einarbeiten und nach dem Mütterjahr erwarten sie sie mit neuer Tatkraft. Die persönliche Mitarbeiterin hat sie dann anschließend zu den Vorgängen in der Vergangenheit unter vier Augen befragt. Es gab zwar keine Wertung, aber auch keine nur ansatzweise zu erkennende Regung. Abschließend wurde ihr alles Gute in der Schwangerschaft und bei der Geburt gewünscht.
    
    Edwin war nur kurz zu sehen, als sie ihre persönlichen Sachen von ihrem alten Arbeitsplatz geholt hat. Mehr als Alles Gute kam nicht von ihm.
    
    Die nächsten Tage und Wochen vergingen wie im Fluge. Wir redeten viel miteinander, Renate wurde langsam runder und war sehr anhänglich, sehr liebebedürftig. An ihren neuen Job musste sie sich erst gewöhnen. Besonders fehlten ihr die Kontakte zu den Kunden.
    
    Für mich war die Zeit der Schwangerschaft anstrengend. Nicht nur, weil Renate ab und zu Hilfe brauchte sondern weil sie sehr fordernd war, viel Liebe benötigte und mich mehr als sonst verführte. Aber es war auch eine wunderschöne Zeit. Eine Zeit, in der wir wieder so zusammenfanden, wie zu Beginn unserer Verbindung. Und es wurde noch viel besser, als unser Sonnenschein, unsere Tochter, geboren wurde und Renate nach vier Tagen wieder zu Hause war. Unsere Tochter bestimmte unsere Zeit, denn man konnte die Uhr nach ihr stellen. In den ...
    ... ersten Wochen lebten wir im 2 Stundenrhythmus. Es war nur gut, dass sie kein Schreikind war und ist.
    
    Trotz dieser Umstellung, dieser manchmal größer werdenden Belastung blühte meine Frau auf, wurde immer schöner und schaffte es recht schnell die zusätzlichen Pfunde zu beseitigen. Und auch wenn uns unsere Tochter oft störte, liebten wir uns noch immer möglichst ausgiebig.
    
    Unser Töchterchen wuchs, gedieh und schlief auch bald mal mehr als 2 Stunden am Stück und besonders, wenn ich von meinen Dienstreisen zurück kam, hatte ich den Eindruck, dass sie schon wieder ein großes Stück gewachsen ist.
    
    Abends mit unserer Tochter auf dem Arm und meiner Frau dicht an meiner Seite denke ich noch mal an die Vergangenheit, die noch gar nicht so lange her ist, und beglückwünsche mich zu meiner damaligen Entscheidung, um meine Frau zu kämpfen und nicht der ersten Regung zu folgen und sie zu verlassen.
    
    Und meine Frau flüstert mir mit heißem Atem ins Ohr.
    
    "Komm, mein kleiner Geliebter, lass uns unsere Kleine ins Bett bringen und dann für ein Brüderchen sorgen. Ich liebe euch so sehr, dass ich nicht genug von euch haben kann. Außerdem mag ich es, wenn du mich in den Himmel fickst. Komm, mein Schatz. Es ist so schön mit dir."
    
    Na ja, Recht hat sie. Es ist immer wieder schön, wunderschön, sie zu lieben, ihren Körper zu verwöhnen und selber in ihr zu explodieren. Außerdem können wir es uns leisten. Platz genug ist in unserer Wohnung und besonders in unseren Herzen. 
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