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Alexandras Outdoor-Challenge Teil 2
Datum: 29.05.2026, Kategorien: Widerwillen/Nichteinwilligung,
... Teil der letzten Strecke zurücklegen, bis zu einer Kreuzung naher der Autobahnauffahrt und des Innenstadtringes. Dieser letzte Teil wäre am gefährlichsten, vor allem je näher der Morgen rückte. Alex ging weiter die Straße von ihrem Vorort zur Landstraße zwischen der nahen Stadt und dem weiter entfernten Sankt Truiden entlang. Zwischen den Häusern wurde es lichter, die Abstände und Gärten wurden größer. Immer wieder kamen jetzt Felder in Sicht. Gleichzeitig parkten nun keine Autos mehr am Straßenrand, sodass Alex praktisch keine ernsthafte Deckung mehr blieb. Ihr Herz blieb fast stehen, als zwei junge Frauen gemeinsam auf einem Fahrrad die nächtliche Straße entlang und auf sie zu kamen. Beide lachten sichtlich und eine zeigte auf Alex, aber sie hielten nicht an und fuhren an ihr vorbei in die Richtung, aus der Alex gekommen war. Im Kopf zählte sie nach: wenn sie die Autos nicht mitrechnete, hatten sie drei Menschen direkt gesehen. Dann ging Alex nach einer gefühlten Ewigkeit auf die Kreuzung zu. Sie näherte sich sehr vorsichtig und versteckte sich in einem Busch nahe der Straße, denn mehrere Autos fuhren auf der Landstraße und hielten als die Ampel auf Rot sprang. Nun hätte sie die Straße überqueren können... im Scheinwerferlicht von zwei wartenden Autos. Nein, das war zu riskant. Später würde sie garantiert gesehen werden, aber eine Ampelphase konnte sie warten. Nachdem die Autos anfuhren, stolperte Alex zur Ampel und betätigte den Schalter für den ...
... Fußgängerüberweg. Schwitzend wartete sie, bis die Ampel für sie auf Grün sprang und ging so schnell es ihr möglich war hinüber. Der Weg führte sie jetzt direkt neben der Straße, keine Deckung, kein Sichtschutz. Dazu musste sie einiges an Steigung überwinden und ihre Füße schmerzten in den hohen Schuhen. Sie schwitzte jetzt nicht mehr nur durch die Aufregung. Dann kamen die Autos. Zuerst ein LKW, der ihr entgegenkam und sie und die komplette Straße mit seinen großen Scheinwerfern hell ausleuchtete. Alex musste stehen bleiben, weil sie so geblendet war, dann war der LKW vorbei und die Nacht kurz undurchdringlich dunkel. Als nächstes kam ein Kleinwagen, der sie ebenfalls anleuchtete und hupte, aber auch diese Menschen fuhren wie erhofft vorbei. Alex ging jetzt einfach weiter, auf der folgenden Strecke kamen sicher 20 Autos vorbei und sie war praktisch nicht zu übersehen. Der Schweiß der Anstrengung von der Steigung lief ihr in Strömen herab. Sie verlor ein Vibro-Ei, dass jetzt am Kabel von der hinten an ihr befestigten Fernbedienung herab und zwischen ihren Beinen hin und her baumelte und weiter vibrierte. Alexandra hatte nun Durst, war erschöpft und bereits leicht abgestumpft, als sie die nächste Kreuzung erreichte. Kein Auto war zu sehen, also ging sie darauf zu, aber als sie die Ampel überqueren wollte, kam ein Auto und leuchtete ihren Weg deutlich aus, dann ein zweites. Beide waren auf der Zufahrt und somit noch nicht auf der Landstraße, ein Mann stieg aus dem zweiten Wagen aus ...