1. In Familie Teil 2


    Datum: 02.06.2026, Kategorien: Kunst,

    “Ich muß mit Dir reden!” Stand auf dem kleinen Zettel, den ich meiner Schwester auf dem Campus zusteckte. Kurze Zeit später hatte ich eine Nachricht bei WhatsApp: “Heute geht’s nicht, ich bin mit Freunden verabredet, wollen ins Kino gehen.” “OK, sag Bescheid.” “Klaro Brüderchen 😊" Tags drauf meldete sie sich. Daß unsere Eltern erst sehr spät nach Hause kommen wollten, habe ich nicht so registriert. Ich hatte für den Abend Pizza bestellt, wir wollten ja nicht verhungern. Ich saß in meinem Zimmer und zockte ein wenig, da klopfte es. Schwesterchen. Gleichzeitig kam auch die Pizza, so haben wir es uns erstmal gut gehen lassen. Dann kam der Augenblick... “Nun erzähle, was ist so dringend oder wichtig?” “Nun, sagte ich, halt Dich fest, es ist Mum.” Erst jetzt betrachtete ich meine Schwester etwas genauer. Sie hatte eines ihrer liebsten Spitzenbustiers und eine Hotpants an. Ich fragte mich, was hier nur abläuft oder sehe ich das nur anders, ist es mir nie aufgefallen? Voller froher Erwartung sah ich meine Schwester dasitzen, mir gegenüber sehr geöffnet, die Beine weit auseinander, die Brust vorgereckt und mir wurde ganz anders. Ein warmes Gefühl lief mir durch den Körper und ich mußte mir in diesem Augenblick gestehen, wie sehr ich meine Schwester mochte.
    
    “Hey, träume nicht, du wolltest mir was erzählen! Was ist mit Mum? Hat sie einen Liebhaber?” Dabei mußte sie lachen. “Nein, hat sie nicht.” Und ich erzählte ihr die ganze Geschichte, mit allen Einzelheiten. Mein Schwesterchen ...
    ... hörte aufmerksam zu und so manches Mal machte sie große Augen und ich sah die eine oder andere Träne darin. Ich setzte mich zu ihr aufs Bett und nahm sie in den Arm. Sie kuschelte sich eng an mich, also wirklich eng. “Was ist los, was macht Dich so traurig?” “Ach, ich weiß nicht. Mein Dad weiß das und sagt nichts dazu bzw. erlaubt es, obwohl es gesetzlich verboten ist!” “Hat zumindest Mum gesagt, nur er will uns beide nie erwischen dabei. Ich weiß auch nicht, wie ich in Zukunft damit umgehen soll. War das einmalig oder soll das jetzt ein dauerhaftes Verhältnis werden? Das könnte echt schief gehen!” “Ach Brüderchen, da möchte ich jetzt nicht in deiner Haut stecken!” in diesem Moment küßte sie mich mitten auf den Mund. Wie automatisch öffnete ich meine Lippen und da spürte ich auch schon ihre Zunge, das gab einen langen Zungenkuß und mir viel zu denken. Obwohl, in diesem Moment nicht mehr, da wurde mir vieles klar. Ich hielt meine Schwester fest, schaute ihr in die Augen und sagte: “Du liebst mich, hab ich recht?” Sie nickte leicht. “Da hätte ich Dir das mit Mum vl gar nicht erzählen sollen?” “Doch, das war schon ok, außerdem weiß ich wie das ist, wenn einem was auf der Seele brennt und man kann es keinem erzählen. Aber jetzt weißt du auch über mich Bescheid.” Ich nahm ihr Gesicht in meine Hände, schaute sie lange an und küßte sie nochmal. Und sie hielt mich fest, als gäbe es kein Morgen. So lagen wir ein Weilchen ganz still auf dem Bett, ganz glücklich mit uns. Ich streichelte ...
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