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Die Abenteuer der Maya Klein 06
Datum: 02.06.2026, Kategorien: Romane und Novellen,
... waren, von denen die wenigsten dem typischen Bild eines Handwerkers entsprachen. „Gehen wir durch die Hallen! Meldet sofort, wenn ihr etwas Besonderes ausmacht!", ordnete Juliane an. Maya überblickte die Stände, an denen Geschäftsleute miteinander im Gespräch standen, auf Interessenten zugingen oder typische Informatiker ihre Programme vorführten. Dabei gab es riesige Ausstellungen und kleine Präsentationsplattformen und fast winzig anmutende Stände, die aus kaum mehr als einem Tisch bestanden. Maya war dankbar für diese Aufgabe. Mangold hatte Recht behalten. Der Dienst half einem, aus einer unglücklichen Gedankenwelt herauszukommen. Er ließ keinen Raum dafür. Hevi und der Tote auf dem Dach tauchten nur hin und wieder in ihrem Denken auf. „Passt auf Personen auf, die nicht ins Bild passen. Große Taschen, Rucksäcke, Koffer, Karren...", Juliane deutete auf einen Mann mit einem langen Instrumentenkoffer. „Entschuldigen Sie! Könnten Sie uns bitte einen Blick in den Koffer werfen lassen?" Ein ungefähr vierzig Jahre alter Mann reagierte verärgert. „Glauben Sie, ich hab eine Bombe drin, oder was?" Axel bat den Mann, keinen Ärger zu machen, und fragte ihn nach seinem Ausweis. „Mein Gott. Nicht einmal auf einer Messe hat man seine Ruhe vor euch." Er zog seine Brieftasche aus der linken Hosentasche heraus und kramte seine Ausweiskarte hervor. Im Anschluss stellte er den Koffer auf den Boden, öffnete dessen Verschlüsse und zeigte ihnen ein zusammenklappbares ...
... Werbeschild. „Zufrieden?" Sein Blick richtete sich auf Maya, welche neugierig auf den Inhalt des Behälters herabgeblickt hatte. „Schaut gut aus", erwiderte Axel und gab die Ausweiskarte zurück. „Vielen Dank für Ihre freundliche und zuvorkommende Unterstützung." Der Alte sah ihn genervt an. „Verarschen kann ich mich dann auch allein!" Er schüttelte den Kopf, schloss den Koffer, nachdem er seine Brieftasche verstaut hatte, und eilte weiter. „Ihr seht, das wird noch ein richtig lustiger Tag heute", lachte Sandra. Sie liefen eine Stunde lang durch die Hallen, nahmen jeden einzelnen Messestand in Augenschein und versuchten, sich die Konstellationen vor Ort zu merken. Jede Veränderung könnte eine Rolle spielen. Dabei fanden sie einen Stand mit einem aufwendigen Baumaschinensimulator, die Präsentation einer Einrichtungsfirma, welche virtuell eine ganze Werkstatt konfigurieren konnte, und viele weitere Attraktionen, die ihnen durchaus interessant schienen. Sie bekamen sogar immer wieder Give-aways angeboten. Immer wieder versuchte man, Maya anzusprechen, aber Juliane unterband harsch jeglichen Versuch in dieser Richtung. „Wir sind nicht zum Spaß hier! Bitte verstehen Sie das!", erklärte sie wiederholt, was dann auch von den Kollegen übernommen wurde. Maya hörte wieder das Übliche. Menschen äußerten ihre Verwunderung, wie ein Mensch so groß wie sie werden konnte, allerlei Spekulationen zu ihrer Lebenssituation und natürlich auch immer wieder Witze und Hohn. Ein kleiner ...