1. Sommerabend im Park


    Datum: 05.06.2026, Kategorien: Cuckold

    ... es war ihre Entscheidung. Ihr Moment. Ihre Lust.
    
    Der Spaziergang zurück zum Parkeingang war ruhig, fast schon unheimlich ruhig. Der Nachthimmel war klar, und der Mond ließ die Silhouetten der Bäume wie schwarze Schatten in die Dunkelheit ragen. Britta hatte sich inzwischen von Nick verabschiedet, doch sie schien nicht die Eile zu haben, sich von diesem Moment zu lösen. Sie ging neben mir, aber ihre Gedanken schienen noch immer bei dem jungen Kellner zu sein.
    
    "Er ist... wirklich etwas Besonderes, oder?" Ihre Stimme war sanft, beinahe verträumt, als sie mit einem Lächeln zu mir hinüberblickte. Ihr Gesicht war von der schwachen Mondbeleuchtung sanft erhellt, und ich konnte das Glitzern in ihren Augen sehen - die Erinnerung an die Berührung, die Küsse, die leisen Worte. Etwas, das sie mir nicht erklärte, aber das ich spürte.
    
    "Er ist jung", murmelte ich, mehr zu mir selbst als zu ihr, "und er hat Charme."
    
    "Charme..." Sie wiederholte das Wort, als ob es etwas ganz anderes bedeutete, als das, was ich damit meinte. Ihre Lippen kräuselten sich zu einem kleinen Lächeln, und ich wusste, dass sie es genauso hörte, wie ich es meinte.
    
    "Er hat mich in einer Weise verstanden, Jens", fuhr sie fort, ihre Stimme fast flüsternd, als ob sie sich nicht sicher war, wie sie es genau sagen sollte. "So unbeschwert. Es war... schön."
    
    Ich konnte nicht antworten. Es war, als ob eine Wand zwischen uns entstanden war - ein unsichtbarer Vorhang, den ich nicht mehr durchdringen konnte. Sie ...
    ... schwärmte von Nick, als ob sie sich gerade an einem unbeschwerten Traum festhielt. Doch was sie nicht sagte, was sie mir nicht erklärte, war der Teil, den ich nun kennenlernte: Es war nicht nur ein Spiel, es war eine tiefere Verbindung. Und diese Erkenntnis riss mich hin und her.
    
    "Er war zärtlich...aber auch so kraftvoll", fuhr Britta fort, ihre Hand fiel auf meinen Arm, als sie sich an mich schlang. "Nicht aufdringlich, sondern einfühlsam. Es war, als ob er wusste, was ich brauchte, ohne dass ich es ihm sagen musste. Es war einfach... da. So einfach. Und sein...also...sein...Ding war un-fass-bar fest und groß!"
    
    Sie drehte ihren Kopf zu mir, und ich sah das Lächeln in ihren Augen. Ich war mir nicht sicher, ob sie ihn in diesem Moment immer noch sah - oder ob sie nur sich selbst sah, in dem Moment, der sie in eine andere Welt entführt hatte.
    
    Ich konnte mich nicht wehren. Ein Gefühl der Eifersucht mischte sich mit etwas anderem, etwas viel Verworrenem: einer unbestimmten Art von Erregung. Ich fühlte mich gleichzeitig schlecht und gut. Schlecht, weil ich nicht in der Lage war, ihr diese Freude zu geben, die sie gerade verspürte - und doch... Es war eine Art von Bestätigung. Sie war begehrenswert. Sie war die Frau, die immer noch einen anderen Mann verführte, und er war ihr verfallen. Aber auch ich hatte meinen Platz in dieser Geschichte.
    
    "Ich...", setzte ich an, doch meine Worte blieben unvollständig. Was konnte ich sagen? Hast du es genossen? Oder sollte ich fragen: ...
«1...3456»