1. Sommerabend im Park


    Datum: 05.06.2026, Kategorien: Cuckold

    ... Und was ist mit mir?
    
    Stattdessen atmete ich tief ein, als sie fortfuhr.
    
    "Ich habe nie gedacht, dass ich so etwas nochmal erleben könnte. Und vor allem, nicht mit jemandem so..." Sie suchte nach den richtigen Worten, "so lebendig wie er. Es war, als würde er niemals kommen...wow...und als er gekommen ist...WOW...ich spüre es meine Schenkel herunterrinnen!" Sie kicherte.
    
    "Und wir?" fragte ich schließlich, beinahe stockend. "Was bedeutet das für uns?"
    
    Sie hielt inne und sah mir in die Augen. Ihr Blick war ein wenig verschlossen, doch ich konnte die Antwort in ihrem Lächeln lesen: Es bedeutet nichts und alles.
    
    "Es bedeutet, dass ich noch immer zu dir gehöre, Jens", flüsterte sie schließlich, als wir vor der Wohnungstür standen. "Aber es bedeutet auch, dass ich in mir eine neue Freiheit entdeckt habe. Und das ist..." Sie hielt inne und fuhr sich mit der Hand durch die Haare. "...nicht einfach zu erklären. Aber du musst es nicht verstehen. Es passiert einfach."
    
    In diesem Moment fühlte ich mich wie in einem Zwischenraum. Die Ungewissheit hatte sich zwischen uns gelegt, und doch konnte ich nichts tun, als ihre Hand zu nehmen und sie zu unserem gemeinsamen Zuhause zu führen. Die Worte, die ich im Kopf hatte, blieben stumm.
    
    Wir gingen in die Wohnung. Das warme Licht aus dem Flur spiegelte sich in ihren Augen, und für einen Moment war es, als ob sie und ich wieder nur wir waren. Doch ich wusste - irgendetwas war verändert.
    
    Und das Spiel, das sie mit mir und Nick ...
    ... gespielt hatte, war längst nicht zu Ende.
    
    Der Abend war still, fast zu still. Wir hatten uns in unsere Routine zurückgezogen - Britta hatte das Badezimmer aufgesucht, während ich das Wohnzimmer betrat, die Bilder an der Wand betrachtete, ohne wirklich zu sehen. Ich hörte das Geräusch von Wasser, das in den Raum drang, als Britta die Dusche anwarf. Doch mein Blick blieb auf dem Handy liegen, das neben mir auf dem Tisch lag.
    
    Irgendetwas an diesem Moment ließ mich nicht los. Etwas, das sich schon den ganzen Abend über wie ein unsichtbares Band zwischen uns spannte. Es summte auf dem Tisch. Brittas Handy.
    
    Ich war mir nicht sicher, warum, aber ich griff nach Brittas Telefon. Die Nachricht, die sie empfangen hatte, war nicht von einem ihrer üblichen Kontakte. Und der Name des Absenders war bekannt. "Nick".
    
    Ein Schlag ging durch mich. Eine einfache Nachricht, die fast schon beiläufig aussah. "Danke für den schönen Abend, Britta. Vielleicht sehen wir uns ja wieder. ;)"
    
    Ich atmete tief ein. Mein Puls beschleunigte sich. Es war der Moment, in dem mir plötzlich klar wurde, dass sie... dass sie ihm tatsächlich ihre Nummer gegeben hatte.
    
    Der Raum fühlte sich kleiner an. Und trotzdem konnte ich nichts tun, als in der Stille zu verharren.
    
    "Jens?" Ihre Stimme hallte aus dem Bad. "Alles in Ordnung?"
    
    Ich schloss das Handy. Ein Gefühl der Unruhe hatte sich in mir breitgemacht. Ich antwortete nicht sofort. Stattdessen blickte ich aus dem Fenster, in die dunkle Nacht. Die ...
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