1. Modepapst -3-


    Datum: 08.06.2026, Kategorien: CMNF

    ... als die ganze Strecke zurücklaufen zu müssen. Im Wasser wäre sie wenigstens vor Blicken geschützt.
    
    Bevor sie ins Wasser stieg, erinnerte sie sich an ihren Autoschlüssel. „Sie empfangen mich dann am Auto, Madam?“
    
    Clara grinste, weil Judy sie erstmals von sich aus formell ansprach. „Nun, da ich schließlich deinen Autoschlüssel habe, solltest du dir das wünschen. Sieht so aus, als ob du verstanden hast, wie der Hase läuft, deshalb habe ich im Moment auch nicht das Bedürfnis, dich hier nackt zurückzulassen.“
    
    Das war eine weitere Warnung für Judy, die sie auch verstand.
    
    „Danke Madam.“ antwortete sie deshalb gehorsam und wollte ins Wasser steigen.
    
    „Solltest du nicht besser deine Schuhe ausziehen?“ fragte Clara grinsend und mittlerweile tatsächlich gut gelaunt.
    
    „Äh ja, natürlich.“ sagte Judy und verfluchte sich, weil sie nicht selbst daran gedacht hatte.
    
    Sie blickte sich um, ob sie sich dafür irgendwo hinsetzen konnte. Dabei entdeckte sie eine Gruppe von fünf Leuten etwa hundert Meter entfernt am Ufer sitzend, die aufmerksam herüber schauten. Sie wollte dann noch etwas weiter von der Gruppe weggehen, um die Schuhe außerhalb ihrer Blicke ausziehen zu können. Natürlich hatte Clara etwas dagegen.
    
    „Judy, sei doch so gut und bleib mit dem Rücken zu den Leuten hier stehen, während du die Schuhe ausziehst.“
    
    Judy blickte kurz ärgerlich zu ihr auf, verkniff sich aber jede Bemerkung.
    
    „Nicht in die Hocke gehen, das tut ein Model nicht. Immer mit ...
    ... durchgestreckten Beinen bücken. Beine etwas weiter auseinander, dann geht es besser.“ korrigierte Clara und Judy war sich mit hochrotem Kopf bewusst, welchen Einblick sie damit diesen Leuten in ihrem Rücken bot. Zum Glück saßen sie ziemlich weit entfernt, wodurch ihnen die Details von Judys Scham entgingen.
    
    Dann nahm Judy die Schuhe in die Hand und richtete sich damit auf. Unschlüssig, was sie damit machen sollte, blickte sie auf Clara, denn beim Schwimmen konnte sie die Schuhe nicht brauchen.
    
    Clara griff in ihre Tasche und holte ihre eigenen Autoschlüssel heraus. „Du kannst die Schuhe einstweilen in mein Auto legen.“
    
    „Danke. Äh, wo steht es genau?“
    
    Clara grinste mal wieder wie ein Honigkuchenpferd. „Geh einfach rauf auf die Straße und halte dich links, dann stößt du schon drauf. Aber es ist schon ein kleines Stückchen zu gehen.“
    
    „Wie? Ich soll nackt die Straße entlanglaufen?“ fragte Judy schockiert.
    
    „Kluges Kind.“ antwortete Clara immer noch grinsend.
    
    Auch jetzt brauchte Judy eine ganze Weile, bis sie sich schließlich zähneknrischend dazu durchringen konnte.
    
    Als Judy den Trampelpfad durch die Büsche hoch zur Straße einschlug, rief ihr Clara noch nach: „Und wage es nicht, dich vor irgend jemandem zu verstecken!“
    
    Genau das hatte sich Judy natürlich vorgenommen, als sie so lange über die letzte Anweisung nachgedacht und gezögert hatte. Sie wagte gar nicht daran zu denken, wer ihr dort vorne auf dem Schotterweg alles entgegenkommen konnte.
    
    Während sich die ...
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