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Eine Rache und eine neue tiefe Liebe
Datum: 18.06.2026, Kategorien: Sonstige,
... fragte leise. "Bleibst du noch ein bisschen. Ich möchte nicht alleine sein. Bitte bleib noch." Als ich bewegt nickte, strich sie über meine Hand, mit der ich Timo hielt und nahm ihn mir ab. "Setzt dich bitte ins Wohnzimmer. Ich lege Timo noch hin und komme dann auch." Schon nach kurzer Zeit kam sie wieder und setzte sich in einen der großen Sessel. Lange unterhielten wir uns über viele Themen und eierten eigentlich um das große Thema Zukunft herum. Dann wurde sie sehr ernst und fragte mit erstickter Stimme. "Was soll ich bloß machen? Ich bin alleine und Timo braucht doch einen Vater." "Caroline, du bist eine sehr schöne und starke Frau und wirst es schon schaffen. Ist es für Timo gut, wenn er einen Vater hat, der seine Frau nicht ehrt und sich umhertreibt und es mit anderen Frauen treibt. Ich glaube, dass er ohne diesen besser dran ist. Und eins verspreche ich dir, ich helfe euch. Der kleine Mann hat sich in mein Herz geschlichen. Ich mag ihn und hoffe, er mich auch. Also keine Angst. Ihr schafft es." "Hilfst du mir bestimmt:" "Caroline, ich habe Zeit und kann es und ich will es auch und nicht nur wegen Timo." Sie sah mich lange an und stand auf und setzte sich zu mir und küsste mich leicht auf die Wange. "Danke, danke. Du bist der Beste." Lange saßen wir so nebeneinander und ich genoss ihre Wärme. Dann stürmte Timo ins Zimmer und mit der Ruhe war es vorbei. Während ich mit ihm spielte, saß Caroline da und sah uns zu. Sie weinte leise ...
... vor sich hin und als ich sie fragte, was sie belastet, lächelte sie unter Tränen. "Klaus, es ist so schön, euch zuzusehen. Du kennst Timo erst ein paar Stunden und doch spielst du mehr mit ihm als sein wirklicher Vater je mit ihm gespielt hat. Timo mag dich sehr und ich fürchte mich davor, was in der naher Zukunft auf uns zukommt. Irgendwann bist du weg und wir sind wieder alleine. Ich bin nicht so stark und habe auch Angst, was die Leute sagen werden." "Was die Zukunft alles bringt, weis ich auch nicht. Aber erst einmal bin ich hier und wir werden weiter sehen. Ich verspreche dir, dass ich dir helfen werde. Lass es uns versuchen. Du gehst deinen Weg und wenn du Hilfe brauchst, bin ich da. So und nun habe ich Hunger und außerdem brauche ich meine Medizin. Ich frage dich, ob ich heute bei dir und deinem Sohn bleiben soll, oder sehen wir uns Morgen. Wenn ich bleiben soll, muss ich noch mal zu mir und mir ein paar Sachen holen." "Bleib bitte heute auf jeden Fall bei uns. Komm schnell wieder zu uns. Ich bereite uns etwas zum Essen und dann möchte ich weiter mit dir reden. Es tut so gut, einmal einen Mann zu haben, der zuhört und nicht alles schlecht macht, was man äußert. Bitte komm schnell wieder." Schnell nach Hause, die Tasche gepackt und meine Medikamente hineingeworfen. Meine Kontrolle der Räume zeigte, dass Martina noch nicht zu Hause gewesen ist. Ihre Kisten hatte ich noch nicht gepackt, aber es interessierte mich auch nicht. Kurz noch ein paar Unterlagen und ...