1. Eine Rache und eine neue tiefe Liebe


    Datum: 18.06.2026, Kategorien: Sonstige,

    ... hörte ich das Gespräch meiner Frau mit meinem verantwortlichen Physiotherapeut. Sie fragte ihn doch, ob ich jemals wieder aus dem Rollstuhl raus kommen könne. Er meinte ja, aber es würden immer mehr oder weniger Behinderungen verbleiben. Die Antwort meiner Frau erschütterten mich.
    
    "Auch das noch. Ich weis nicht, ob ich die Kraft habe, mit einem Krüppel, noch dazu ohne richtigen Sex, zusammen zu leben."
    
    Ich war erschüttert und nahm mir vor, noch härter zu trainieren und ihr zu zeigen, dass ich kein Krüppel sein werde. Nach diesem belauschten Gespräch beobachtete ich meine Frau genauer und stellte fest, dass sie sich mir gegenüber anders benahm. Die Küsse waren weniger zärtlich und auch nicht mehr so viel. Wenn ich sie in Augenblicken beobachtete, in den sie meinte, dass ich sie nicht sah, schien es mir, als ob sie mich geringschätzig ansah. Aber ich kann mich auch täuschen.
    
    Da die Reha-Klinik wirklich weit weg lag, konnte Martina mich nur einmal im Monat besuchen und ich hatte immer mehr den Eindruck, dass sich unser Verhältnis abkühlte. Immer wieder fragte ich mich, ob ich daran Schuld trage. Sicher war ich nach dem belauschten Gespräch verunsichert, aber ich liebte sie doch und wenn es umgekehrt wäre, würde ich sie immer noch auf Händen tragen.
    
    Zwischen diesen Besuchen trainierte ich hart und immer härter. Meinen behandelnden Ärzten war es nicht recht und bei einer Besprechung dazu sagte ich ihnen meine Beweggründe. Mit der Reaktion hätte ich nicht gerechnet. ...
    ... Ich wurde nochmals gründlich untersucht, die Schulter noch einmal geröntgt und dann mein Trainingsplan geändert. Es wurden harte Wochen, wirklich harte Wochen, aber das Ergebnis ließ sich sehen.
    
    Beim Abschlussgespräch sagte man mir, dass ich Ungewöhnliches geschafft habe, aber immer weiter machen muss, damit sich diese Erfolge auch halten.
    
    Zu Hause wurde ich liebevoll empfangen und Abends hatten wir liebevollen und für mich erfüllenden Sex. Was mich irgendwie irritierte, war, dass sie sich nach dem gemeinsamen Höhepunkt umdrehte und einschlief. Kein Schmusen, kein Streicheln. Fertig und Schluss.
    
    Morgens war alles wieder ok und wir frühstückten gemeinsam und flirtenden miteinander. Das Wochenende war wunderschön und wir unternahmen einen Ausflug, aßen in einer guten Gaststätte zu Abend und alberten auf dem Heimweg nur so rum. Wieder war der Sex für mich ok, aber auch an diesem Tag war nach dem gemeinsamen Höhepunkt Schluss und ich fragte mich langsam, ob sie wirklich gekommen ist oder mir nur etwas vormachte. Sonntags Abends hatte ich keine Lust und sie machte auch keine Anstalten, mich zu verführen.
    
    Montag machte sie Frühstück, trank eine Tasse Kaffee und nach einer Scheibe Toast meinte sie.
    
    "Schatz, ich muss zur Arbeit. Es wird heute bestimmt etwas später. Mach dir keine Sorgen. Ich rufe dich an."
    
    Ich sah sie an und fragte mich, ob sie so zur Arbeit gehen wolle. Enges Shirt und enger Rock, Pumps mit kleinem Hacken und wohl eine Strumpfhose. Als ich die ...
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