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Beide gehen Fremd
Datum: 20.06.2026, Kategorien: Sonstige,
... Ab und zu bin ich wegen der Kinder in meinem alten Heim. Widme mich den Kindern und treffe dabei natürlich auch auf meine Frau. Von den Kindern erfahre ich sehr viel, auch das ihre Mutter jeden Abend in der Stube sitzt und weint. Jetzt ist sie immer für die Kinder da und geht auch nicht mehr zum Sport. Sie sieht auch nicht gut aus, sehr blass und mit kleinen Augen. Es scheint, dass sie nur noch funktioniert und in ihrer Schuld versinkt. Wenn ich im Hause bin, reden wir auch miteinander und es entspannt sich zwischen uns. An einem Sonnabend essen wir Vier zusammen zu Abend und ohne das ich es will, ist meine Antwort auf die Frage meiner Kinder über unsere Zukunft ziemlich kurz und undiplomatisch. Susanne reagiert mit Türenknallen. Ich fahre früh zum Wohnwagen. Sonntag Morgen schreit mein Handy und Hertha fragt mich, ob die Kinder bei mir sind. Natürlich nicht. Sie ist heute Morgen aufgewacht und wollte mit den Kindern frühstücken und musste feststellen, dass sie weg sind. Auch bei den Großeltern sind sie nicht. Es herrscht eine riesige Aufregung. Ich setze mich in den Wagen und fahre natürlich sofort zu meiner Frau, die total fertig ist und gerade von ihrem Vater Maß genommen wird und das vom aller feinsten. "Stopp, Schwiegervater, du hast ja Recht, dass wir Schuld haben, dass die Kinder weg sind, aber es nützt uns nichts, wenn wir auf dieser Schuld rumhauen. Vorwürfe machen wir uns schon genug. Lasst uns lieber überlegen, wohin die Kinder sein können und sie ...
... suchen." Hertha sieht mich mit ihren verheulten Augen an, kommt zu mir und drückt mich. Ihr Danke kommt aus vollem Herzen. Ich setze mich hin und beginne die Eltern der Freunde unserer Kinder abzutelefonieren. Ohne Ergebnis. Langsam macht sich bei mir auch die Panik bemerkbar. Dann rufe ich bei der Polizei an und es wird mir versprochen, dass gleich die Kollegen vorbei kommen. Und wirklich. Es dauert keine halbe Stunde und zwei Beamte stehen vor unserer Tür. Schon etwas älter und scheinbar recht erfahren. Und sie machen uns Hoffnung, nachdem sie uns eingehend befragt haben. Hertha hat sich die ganze Zeit dicht bei mir aufgehalten und ich habe versucht ehrlich zu sein und sie nicht in den Dreck zu stoßen. Ja, wir befinden uns wegen des Fremdgehens in einer Ehekrise und Trennung. Daher wohl das Ausreißen der Kinder. Hertha erzählt ihnen unter Tränen, was uns die Kinder angedroht haben. Die ältere Beamtin meint, dass die Kinder in die Fahndung kommen, sie sich aber sicher ist, dass sie sich melden werden. Sie ist sehr zuversichtlich und bittet uns, sie sofort zu benachrichtigen, wenn wir etwas von den Kindern hören. Ich fahre noch mal zum Wohnwagen und bitte die Nachbarn, mich sofort anzurufen, wenn sie unsere Kinder sehen. Dann wieder zu meiner Frau. Ihre Eltern sind wieder nach Hause und Hertha sagt leise zu mir. "Danke, dass du meinen Vater gebremst hast und mir nicht die ganze Schuld in die Schuhe geschoben hast. Obwohl ich die Schuld trage. Ich schäme mich so ...