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Beide gehen Fremd
Datum: 20.06.2026, Kategorien: Sonstige,
... wüsste, könnten wir uns den Versuch sparen. Will ich das? Ja, ein Versuch ist es wert. Vielleicht sollte ich versuchen, Oskar das zu geben, was er schon so lange will. Und was ich mit Alfred eigentlich recht gerne gemacht habe. Ich gehe zurück und treffe Oskar auf dem Balkon sitzend in unserem Zimmer an. "Oskar, ich weis, dass ich großen Scheiß gemacht habe, aber so, wie es derzeit zwischen uns läuft, geht es nicht weiter. Wir müssen zu einer Entscheidung kommen und ich für meinen Teil würde gerne an unserer Ehe festhalten. Wie hast du dich entschieden?" "Bevor ich dir meine Gedanken mitteile, beantworte mir bitte zwei Fragen. Erstens, warum ist meine Kreditkarte gesperrt? Warum wurde das veranlasst? Und zweitens, was ist das für ein Handy? Für welche Zwecke verwendest du es?" Ich bin einigermaßen erschrocken, denn mit der Kartensperre habe ich nichts zu tun und das mit meinem Zweithandy ist mir gar nicht aufgefallen. Ich hatte beim Klingeln gedacht, dass es mein normales Handy ist. Sieht ja auch fast so aus und habe es fast automatisch aus der Tasche geholt und dann auch die Nachricht von Alfred gelesen. Er will weiter mit mir ficken und meint, dass er schon eine Möglichkeit findet. Jetzt will ich aber nicht mehr. Hinsichtlich der Karte sage ich Oskar, dass ich damit Nichts zu tun habe. Ich sehe, dass er mir nicht glaubt. Als er mich dann wegen des Geldbetrages anspricht, falle ich aus allen Wolken. Das ist nicht mein Geld. Auch hier finde ich keine wirklich ...
... plausible Erklärung. Und jetzt noch das Handy. Ich bin ehrlich und sage meinem Mann, dass es das Handy für meinen Seitensprung ist und mir Alfred eine Nachricht geschickt hat, dass er nach der Trennung vor ein paar Tagen trotzdem weiter mit mir ficken will. Ich sage ihm auch, dass ich das nicht mehr will. Oskar glaubt mir nicht, würde ich auch nicht. "Herta, du hast es also auch weiter mit ihm getrieben, dann mach es auch weiter. Ich werde jetzt die für mich einzige richtige Konsequenz ziehen und gehe. Gehe endgültig. Da ich mein letztes Bargeld für das Abendessen ausgegeben habe, gib mir bitte wenigstens das Geld wieder und dann werde ich dich verlassen. Meine letzte Bitte ist, dass du meine Sachen, die ich für den Urlaub mitgenommen habe, mit nach Hause nimmst. Ich komme dann irgendwann dort vorbei und werde meine Sachen abholen. Und um noch etwas bitte ich dich, erzähle keinen Scheiß über unsere Trennung, auch unseren Kindern nicht." Ich bin am Ende. Er geht und alles ist wirklich meine Schuld. Eine Stunde später ist Oskar weg. Er hat nur eine kleinere Tasche mitgenommen und ich habe ihm die Hälfte der Geldsumme gegeben, von der ich zwar nicht weis, wer sie mir in die Tasche gesteckt hat, aber egal. Mir ist wirklich alles egal. Ich weis nicht, wie es weiter gehen soll. Wie erkläre ich es meinen Kindern? In meiner Verzweiflung gehe ich an die Bar und nach einer guten Stunde habe ich einen Guten sitzen und zwei Herren versuchen, mit mir zu flirten. Heute haben ...