1. Beide gehen Fremd


    Datum: 20.06.2026, Kategorien: Sonstige,

    ... sie abholen wollte, überredeten mich jedoch, sie noch bis Morgen bei Oma und Opa zu lassen. Susanne fragte leise, ob wir uns wieder vertragen hätten. Wahrheitsgemäß verneinte ich und sagte, als sie fragte, ob wir uns trennen würden, dass ich es nicht weis.
    
    Nach einer Stunde mit den Kindern fuhr ich wieder in Richtung Eheheim und überlegte angestrengt, wie es weiter gehen soll. Alles nicht so einfach. Hier das Fremdgehen meiner Frau, das mehrfache Fremdgehen, dort unsere lange Ehe, die Kinder und wenn ich ehrlich zu mir bin, die immer noch vorhandene Liebe zu ihr. Zwar schon mächtig angekratzt, aber noch vorhanden.
    
    Also nach Hause und dort saß meine Frau immer noch in der Küche und starrte Löcher in die Luft. Es dauerte, bis wir wenigstens etwas miteinander redeten und ich ihr mittelte, dass die Kinder noch einen Tag bei den Großeltern bleiben werden. Auf meine Frage, ob sie zu einer Entscheidung gekommen ist, sah sie mich lange an und fragte, ob ich ihr verzeihen könnte.
    
    Nach langer Überlegung sagte ich ihr, dass ich noch überlegen müsste, mir noch nicht wirklich sicher wäre, es aber Gründe gäbe, an der Ehe mit ihr festzuhalten. Zur Zeit wäre ich aber noch nicht zu einer endgültigen Entscheidung gekommen. Viel hängt aber von ihrer Entscheidung ab und natürlich von ihrem Tun.
    
    Hertha
    
    Oskar ist zwar noch nicht zu einer endgültigen Entscheidung gekommen, läuft aber nicht weg. Aber habe ich die Kraft und auch den Willen, auf den Sex mit Alfred zu verzichten. Auf ...
    ... jeden Fall nehme ich es mir vor.
    
    Die nächste Zeit wird für alle schwierig. Die Kinder sind voll auf der Seite meines Mannes, obwohl sie den Grund unseres Zerwürfnisses nicht wirklich kennen. Nur dass der Graben tief ist, sehen sie jeden Tag. Ihr Vater schläft im Gästezimmer, wir reden kaum miteinander und es gibt keine Zärtlichkeiten mehr zwischen uns.
    
    Und ich habe verloren. Alfred hat mich nach anfänglicher Zurückhaltung nach Feierabend abgepasst und ich bin ihm in seinem Wagen zu Willen gewesen. Ich hatte so ein Verlangen nach Sex, dass ich schon bei der ersten kleinen Berührung ausgelaufen bin und willig meine Schenkel für ihn gespreizt habe. Seit dem treffe ich mich regelmäßig an den Tagen, an denen Oskar Bereitschaftsdienst hat, mit ihm und jetzt hat er mich auch hinten eingeritten. Mir bringt das zwar nicht so viel Spaß, aber weh tut es auch nicht mehr. Mir wird immer klarer, dass meine Ehe den Bach runter geht, denn meine Gefühle für Oskar, meinen Ehemann, werden durch die Gier nach dem Sex mit Alfred immer schwächer.
    
    Dann kommt der Hammer. Alfred trennt sich von mir. Seine Frau ist ihm auf die Schliche gekommen und hat ihm die Pistole auf die Brust gesetzt. Und er ist eingeknickt. Genau so, wie ich es in klaren Momenten erwartet habe. Was mache ich jetzt?
    
    Oskar hat die Idee, mit mir in der Zeit, wenn die Kinder auf Klassenfahrt sind, eine Woche nach Bayern zu fahren und wie er sagt, den Versuch unternehmen, Klarheit in unser Verhältnis zu bringen. Wenn er ...
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