1. Meine Physiotherapie-Ausbildung #9


    Datum: 24.06.2026, Kategorien: Erotische Vereinigung,

    ... Reihen der Azubis schweifen, jedoch kam von keiner von ihnen eine Antwort.
    
    "Na, wirklich keine Idee?", setzte sie nochmals nach, als plötzlich Katja ganz zaghaft ihre Hand zur Meldung hob.
    
    "Ja, Frau Striebenow, haben Sie vielleicht die Lösung des Problems?"
    
    "Ich bin mir nicht so ganz sicher", antwortete die Angesprochene, "aber könnte es vielleicht sein, dass wir uns bei der Messung nicht nach der Oberschenkelkontur, sondern nach etwas Anderem orientieren müssen?"
    
    "Sehr gut, Frau Striebenow, Sie scheinen auf dem richtigen Weg zur Lösung. Hätten Sie denn vielleicht einen Vorschlag, wonach wir uns orientieren können?"
    
    "Nee, so genau weiß ich das jetzt auch nicht. Ich denke aber, dass wir uns nach den Knochen und nicht nach den Muskeln orientieren müssen, wenn wir den Beugewinkel herausbekommen möchten. Der Gedanke kam mir eben bereits, als Susanne bei Svenjas schlanken Beinen gemessen hat, nachdem sie vorher bei Beates nicht so, ähm..."
    
    Hier machte Katja eine Verlegenheitspause. Es war ihr sichtlich unangenehm, auf Beates dicke Oberschenkel hinzuweisen. Frau Hochheimer nahm jedoch den Faden auf und führte Katjas Ausführung zu Ende.
    
    "Sie haben es absolut richtig erkannt. Bravo, Frau Striebenow! An einem derart muskulösen Oberschenkel, wie ihn ihre Kollegin hier auf der Therapieliege hat, verläuft die Kontur sicher völlig anders, als bei einer Veganerin mit atrophiertem Quadriceps oder einer Person mit eher überdurchschnittlich bepackten ...
    ... Oberschenkeln."
    
    Bewusst vermied es Frau Hochheimer, Beate direkt zu nennen. Natürlich wusste dennoch jede im Raum, wer gemeint war, weswegen jetzt bei Beate der Kopf glühte und sie, wie schon so oft in den letzten Jahren, mal wieder darüber nachdachte, ob sie nicht doch eine Diät machen sollte.
    
    "Ich weiß allerdings nicht genau", fuhr Katja fort, "an welchen Punkten wir uns bei der Messung genau orientieren sollen. Schließlich haben wir ja keine Röntgenaugen."
    
    "Ein sehr berechtigter Einwand, Frau Striebenow. Und genau aus diesem Grund orientieren wir uns bei der Messung der Beugung an definierten anatomischen Strukturen. Im Bereich des Unterschenkels ist dies einfach, weil hier die Tibiakante [Vorderkante des Unterschenkelknochens] direkt unter der Haut verläuft, so dass wir uns mit einem Achsschenkel des Winkelmessers hieran orientieren können. Beim Oberschenkel orientieren wir uns cranial [kopfwärts] am lateralen Schenkelhals, den Sie sehr einfach direkt unter der Haut palpieren [ertasten] können. Von hier ziehen Sie eine Linie zum Epicondylus lateralis [eine knöcherne Ausziehung an der Außenseite des Kniegelenkes], wo Sie den Ansatz des lateralen Seitenbandes finden können. Diese Linie bildet die Referenz für die Orientierung des zweiten Achsschenkels ihres Winkelmessers."
    
    Frau Hochheimer zog einen Kajalstift aus ihrer Tasche und zog dessen Deckel ab. "Ich darf doch?", wandte sie sich an Svenja, wartete deren Antwort aber überhaupt nicht ab, während sie die angesprochenen ...
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