1. Marlenes Entführung - Kapitel 5


    Datum: 11.07.2026, Kategorien: BDSM

    Die beiden uniformierten Personen führten Marlene einen langen, schwach beleuchteten Korridor entlang, dessen Betonwände und -böden keinerlei dekorativen Elemente aufwiesen. Leuchtstoffröhren flackerten über dem Kopf und warfen ein unheimliches Licht auf den trostlosen Gang.
    
    Das Sicherheitspersonal bewegte sich mit geübter Effizienz, und ihre Schritte hallten von den Wänden wider. Marlene spürte, wie sie sie musterten und beurteilten. Immer noch war sie von der Hüfte abwärts nackt, BH und Bluse waren verschoben und entblössten ihre eine Brust. Ihre Schuhe lagen irgendwo verloren. Aber die Wachleute schienen nicht an ihrer Nacktheit interessiert zu sein. Marlene konzentrierte sich darauf, einen Fuß vor den anderen zu setzen.
    
    Schließlich erreichten sie eine schwere Metalltür, die eine der Wachen mit einer Schlüsselkarte aufschloss. Drinnen sah Marlene eine Reihe kleiner, fensterloser Zellen, von denen jede für einzelne Gefangene ausgelegt sein musste.
    
    Ihre Begleiter führten sie zu der am weitesten entfernten Zelle und hielten an, um sie mit einer Geste zum Eintreten aufzufordern. Marlene zögerte, ihr Blick wanderte zu der verstärkten Stahltür und den dicken Gittern, die sie bald einsperren würden.
    
    Mit einem Gefühl der Resignation trat Marlene in die Zelle, ihre Bewegungen waren langsam und zögerlich. Die Wachen folgten ihr dicht auf den Fersen und verriegelten die Tür mit einem lauten Klacken, das sie zusammenzucken liess.
    
    „Dreh dich um und halt die Fesseln ans ...
    ... Gitter“, befahl einer von ihnen. Seine Stimme hallte von den kalten Metallwänden wider.
    
    Marlene gehorchte und streckte ihre gefesselten Hand- und Fußgelenke in Richtung der Gitterstäbe, ihr Herz raste mit einer Mischung aus Angst und Beklemmung. Die Wache griff danach und zog Marlene mit einem Ruck näher ans Gitter. Sie schrie in den Knebel und konnte sich nur knapp auf den Beinen halten. Die Gitterstäbe waren eiskalt an ihrem nackten Po. Marlene keuchte, als das Metall ihre Haut berührte, und ein Schauer lief ihr über den Rücken bei der Erkenntnis, dass sie nun völlig der Gnade ihrer Entführer ausgeliefert war.
    
    Mit raschen, effizienten Bewegungen durchtrennte die Wache die Kabelbinder und befreite Marlene von ihren Fesseln. Sie spürte sie eine Welle der Erleichterung, weil sie dachte, die Tortur sei endlich vorbei. Aber ihre Erleichterung war nur von kurzer Dauer, schon als sie die Arme senkte, durchfuhr sie die schreckliche Erkenntnis -- dass die Wachen sie von den Fesseln befreiten, bedeutete nur, dass sie hier auch ohne Fesseln nicht herauskommen würde.
    
    Sie bekam kaum mit, dass auch die Kabelbinder an ihren Knöcheln weggeschnitten wurden.
    
    “Umdrehen.”
    
    Wie in Trance gehorchte Marlene. Tränen liefen ihr über die Wangen.
    
    Der Wärter, der vorhin gesprochen hatte, trat vor und griff mit seiner behandschuhten Hand durch die Gitterstäbe, um den Knebel aus Marlenes Mund zu entfernen. Als der Stoff abfiel, stieß sie einen zittrigen Atemzug aus und ihre ausgedörrten ...
«1234»