1. Marlenes Entführung - Kapitel 5


    Datum: 11.07.2026, Kategorien: BDSM

    ... Lippen öffneten sich zu einem stummen Schrei der Verzweiflung.
    
    Die Verzweiflung schnürte ihr die Kehle zu, und sie öffnete den Mund, um ihre Entführer anzuflehen, in der Hoffnung, dass sie Gnade walten lassen würden.
    
    „Bitte, wo bin ich?“, verlangte sie zu wissen, und ihre Stimme überschlug sich vor Aufregung. „Was habt ihr mit mir vor? Seht ihr nicht, dass ich Angst habe? Helft mir, bitte!“
    
    Aber die Wachen blieben teilnahmslos, ihre Gesichter ausdruckslose Masken, während sie ihre Bitten ignorierten. Marlenes Herz sank, als sie erkannte, dass diese beiden nicht ihre Feinde waren, sondern lediglich die Vollstrecker eines verdrehten Systems, das sie kaum verstand.
    
    Tränen flossen weiter aus ihren Augen, als ihr der Ernst ihrer Lage bewusst wurde. Sie war Kräften ausgeliefert, die sie nicht kontrollieren konnte, und hatte keine andere Wahl, als die Schrecken zu ertragen, die sie an diesem Ort erwarteten.
    
    Die andere Wache brachte einen Plastikbecher, füllte ihn mit Wasser und stellte ihn auf den Betonboden, genau zwischen die Gitter. „Das ist alles, was du im Moment bekommst“, sagte sie knapp, bevor sich beide zum Gehen wandten.
    
    Marlene sah ihnen nach, sobald die Tür hinter ihnen zufiel, griff sie nach dem Becher und trank gierig. Ihre Kehle war ausgedörrt und sie sehnte sich nach mehr als nur ein paar Schluck Wasser. Der Hunger in ihrem Magen nagte hartnäckig und erinnerte sie daran, dass sie seit der Mittagspause nichts gegessen hatte. Inzwischen musste es ...
    ... Nacht sein.
    
    Als das Geräusch der sich zurückziehenden Schritte verstummte, blieb Marlene mit ihren Gedanken allein, und die kalte Realität ihrer Situation wurde ihr bewusst. Sie war eine Gefangene, eine Ware, die man kaufen und verkaufen konnte, ohne Hoffnung auf Flucht oder Rettung.
    
    “So.” Die Sicherheitsleute hatten Marlene weggebracht und Miss C wandte sich den beiden Entführern zu. Sie betrachtete sie mit einem ruhigen, fast amüsierten Gesichtsausdruck, ihre Stimme war sanft wie Seide, als sie sprach. „So, so, so. Sieht aus, als hättet ihr euch in eine ziemliche Zwickmühle gebracht, nicht wahr?“
    
    Die beiden warfen sich nervöse Blicke zu. “Sie sah genau so aus wie auf dem Bild!”, protestierte der eine, “woher sollten wir wissen..”
    
    “Indem ihr sie auf die Tätowierung prüft,” schnitt sie ihm kalt das Wort ab.
    
    Der Entführer wurde rot. “Die Stelle war..”
    
    Diesmal schnitt ihm sein Kumpel das Wort ab. “Egal auch jetzt. Der Fehler ist passiert. Kaufen Sie das Mädchen jetzt, oder nicht? Sonst nehmen wir sie wieder mit.”
    
    Miss C liess sich von der Drohung nicht beeindrucken. Sie nahm ruhig wieder das Wort an sich. “Wir beide haben ja bereits Geschäfte gemacht,” sie nickte dem ruhigeren der beiden zu. “Für Sie,” das ging an den anderen, “erkläre ich gern nochmal meine Konditionen.”
    
    Der Angesprochene trat unruhig von einem Fuss auf den anderen. Ihm war anzumerken, dass er sich in dieser Situation wie ein Fisch auf dem Trockenen fühlte. Sein Blick wurde von Minute zu ...