1. Die Geschichte der Lady Carlisle 1


    Datum: 14.07.2026, Kategorien: Erstes Mal

    ... werden. Beim Vorlesen ließ er sich Zeit und versuchte, besonderen Wert auf die Betonung zu legen. Durch seinen Mund bekamen die Figuren in Linns Kopf einen eigenen Charakter und sofort tauchte der Schuppen wieder bildlich vor ihrem inneren Auge auf.
    
    Sie merkte gar nicht, als sie sich an Danny anlehnte, doch er hatte es wohlwollend zur Kenntnis genommen. Kurz war er versucht, einen Arm um ihre Schulter zu legen, nur zur Sicherheit, würde er ihr sagen, wenn sie fragte, damit sie nicht vom Stein rutschte.
    
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    Dass der junge Mann und die Lady ein sehr ausführliches Schäferstündchen in dem Schuppen verlebten, war Linn bewusst. Da sie ab einem gewissen Zeitpunkt nicht mehr weitergelesen und die Geschichte nur in ihrem Kopf weitergesponnen hatte, war für sie neu, dass nach dem sehr befriedigenden Vorgang, bei dem Lady Carlisle aufjauchzend den Samen des jungen Mannes in ihrem Schoß empfangen hatte, er sie auf die Werkbank gesetzt, komplett entkleidet und seinen Mund über ihren Körper hatte wandern lassen.
    
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    Es ließ Linn absolut nicht kalt, wie der Autor in allen Einzelheiten beschrieb, welche Stellen die Zunge des jungen Mannes erreicht und vor allem, was er dadurch bei seiner Gespielin ausgelöst hatte. Dass sie dabei an der Schulter ihres Freundes lehnte und sich dort anschmiegte, registrierte Linn erst jetzt, und schreckte zurück. Danny unterbrach seinen Lesevortrag und sah sie an, fragte sich, ob sie sich nicht wohlfühlte, und ließ das Buch sinken. Minutenlang ...
    ... sah er seine Freundin an, wusste nicht, wie er es anstellen sollte. Endlich fasste er sich ein Herz und fand wieder Worte.
    
    „Hey, wir teilen seit Jahren so vieles, nur eines haben wir bisher ausgelassen", versuchte er, sie zu beruhigen.
    
    „Das ist es ja, was mich beunruhigt", gab Linn zurück. „Was, wenn etwas zwischen uns passiert, was wir beide vielleicht wollen, es aber nachher bereuen, weil unsere Freundschaft in die Brüche geht?"
    
    „Du könntest recht haben." Danny spann den Gedanken weiter. „Vielleicht aber auch nicht."
    
    In ihrem Blick lag etwas Unausgesprochenes, etwas Fragendes, eine Ungewissheit.
    
    „Warum glaubst du, dass unsere Freundschaft zerbrechen könnte?", fragte er.
    
    „Ich weiß es auch nicht." Linn starrte in den Sand.
    
    „Glaubst du, unsere Freundschaft würde daran kaputtgehen, wenn ich dir dabei zusehe, wie du dich streichelst?" Jetzt war es raus. Er hatte es gesagt und ihm fiel ein ganzer Felsbrocken vom Herzen.
    
    Erschrocken sah sie ihn an. „Du willst mir zusehen?"
    
    „Ich möchte, dass du es nicht unterdrückst. Eben habe ich dich unterbrochen und es tut mir wirklich leid. Glaub' mir, es ist mir total peinlich, vermutlich mehr als dir. Und ich denke, wenn du und ich..."
    
    „Hey, atme mal durch. Ich gebe zu, die Pferde sind mit mir durchgegangen. Wer denkt auch schon, dass jemand in einer öffentlichen Bücherei auf der Toilette es sich selber macht. Ja, ich gebe es zu, ich habe es mir besorgt, na und? Und das muss dir gar nicht peinlich sein." Linn sah ...