1. Jule - Teil 03 - Shopping & Co


    Datum: 20.07.2026, Kategorien: Erstes Mal

    ... Lippen -- halb Unschuld, halb Versprechen. Sein Blick traf Jule -- direkt, intensiv, als hätte er sie in Gedanken schon ausgezogen.
    
    Jule blieb stehen. Für den Bruchteil einer Sekunde stockte ihr Atem. Dann ließ sie die Tasche fallen und lief los.
    
    Keine Worte. Keine Erklärungen.
    
    Ihre Beine trugen sie fast von selbst. Und als sie vor ihm stand, fiel sie ihm um den Hals. Ihre Lippen suchten seine. Sofort. Gierig. Tief. Kein Begrüßen -- nur Verlangen. Ihre Zunge gegen seine, ihre Hände an seinem Nacken, seine Finger bereits an ihrer Hüfte. Der Rock verrutschte leicht. Sie ließ es geschehen.
    
    Sophie blieb ein paar Schritte zurück. Verschränkte die Arme, schüttelte langsam den Kopf -- halb belustigt, halb neidisch.
    
    „Okay", murmelte sie. „Das ist kein Typ. Das ist ein verdammter Volltreffer."
    
    Jonas lachte leise, löste sich kurz von Jule. „Hi, Sophie. Ich bin Jonas."
    
    „Weiß ich", sagte sie trocken. „Ich kenn deinen Schwanz vom Handy."
    
    Er grinste breiter. Jule errötete leicht, aber sie war zu aufgeheizt, um sich darum zu kümmern.
    
    Im Auto saß Sophie hinten, Jule vorne. Jonas fuhr ruhig, eine Hand am Lenkrad, die andere... nicht lange.
    
    Sie spürte, wie seine Finger auf ihrem Oberschenkel landeten. Erst nur dort. Ruhig. Dann wanderten sie höher. Zentimeter für Zentimeter. Sie machte die Beine ein wenig auf. Ganz leicht. Nur so viel, dass seine Finger durchrutschen konnten. Unter den Rock. Auf die Haut. Direkt auf die feuchte Stelle, die den ganzen Tag nichts ...
    ... anderes getan hatte, als zu warten.
    
    Sie atmete scharf ein, ließ den Kopf zur Seite sinken. Ihre Stirn fast an seinem Oberarm. Ihre Beine zitterten kaum merklich.
    
    „Wir haben Slips gekauft", flüsterte sie leise. „Eis gegessen. Unterwäsche. Und so ein Kleid... strahlend blau, tief ausgeschnitten. Aber das heb ich mir auf."
    
    Seine Finger glitten durch ihre Nässe, langsam, gezielt. Kein Hektik. Nur Kontrolle.
    
    „Du brauchst kein Kleid, Jule", murmelte er. „Du brauchst das hier."
    
    Ein einzelner Finger glitt in sie. Warm. Fest. Sofort aufgenommen. Ihr Körper zuckte. Sie stöhnte nicht. Aber ihr Blick, dieser vernebelte Blick zur Seite -- sagte alles.
    
    Sophie hinten räusperte sich demonstrativ. „Ich kann euch hören. Und riechen."
    
    Jonas zog die Hand zurück, ganz ruhig. Führte sie an den Mund, leckte einen einzigen Tropfen ab -- und fuhr weiter.
    
    Zuhause öffnete Jules Mutter die Tür. Sie wirkte entspannt.
    
    „Ich wurde eingeladen", sagte Jonas ruhig. „Aber ich kann auch wieder gehen."
    
    „Ganz im Gegenteil", sagte die Mutter. „Wir decken gleich den Tisch. Du bleibst."
    
    Das Abendessen war eine Mischung aus Show und Leichtigkeit. Die kleine Schwester stellte Fragen wie aus einem Magazin, Sophie streute zweideutige Bemerkungen ein, die Mutter musterte -- aber lächelte. Und als alle satt waren, sagte sie:
    
    „Solange du sie zum Lachen bringst -- darfst du wiederkommen."
    
    Jule sagte nichts. Aber ihr Blick zu Jonas -- weich, glühend, lüstern unter der Oberfläche -- war ...
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