1. Treue Ehefrau und wie schnell es doch gehen kann


    Datum: 22.07.2026, Kategorien: Verführung

    ... dessen Konturen mit der Zeit verblassten.
    
    Als der nächste Donnerstag nahte und Bahar ihre Schwimmtasche packte, beschlich sie ein Moment der Unsicherheit.
    
    Sollte sie heute lieber aussetzen? Die Erinnerung an Marios unverblümte Worte und die peinliche Situation mit ihrem Bikini-Oberteil kehrte kurz zurück. Doch Thomas bemerkte ihre Zögerlichkeit.
    
    "Ach komm, Schatz", sagte er aufmunternd, während er ihr einen liebevollen Kuss auf die Wange gab. "Das ist doch deine Zeit für dich. Tut dir bestimmt gut, ein paar Bahnen zu ziehen." Seine Worte waren wie immer liebevoll und unterstützend, und Bahar wusste, dass er Recht hatte. Diese Stunde im Wasser war ihr kleines Refugium.
    
    Also entschied sie sich zu gehen, wählte heute aber bewusst ihren schlichten, hochgeschlossenen Badeanzug. Kein Raum für Missverständnisse, dachte sie. Als sie das Schwimmbad betrat, spürte sie dennoch eine leise Anspannung. Würde Mario wieder da sein? Und wenn ja, wie würde er sich verhalten?
    
    Und da stand er wieder. Am selben Platz wie die Male zuvor, am Beckenrand, die Hände in die Hüften gestützt. Als er sie sah, huschte ein breites, aufrichtiges Lächeln über sein Gesicht, das Bahars Herz trotz ihrer Vorsätze ein wenig schneller schlagen ließ.
    
    Er schien sich wirklich zu freuen, sie wiederzusehen. "Bahar, guten Abend! Schön, dass Sie wieder da sind", begrüßte er sie freundlich, ohne jede Spur der Ungezwungenheit des letzten Mals. "Hallo Mario", erwiderte sie, ihr Lächeln etwas ...
    ... zurückhaltender.
    
    Sie war erleichtert, dass er den Vorfall der letzten Woche vorerst nicht erwähnte. Gemeinsam glitten sie ins Wasser. Die ersten Bahnen verliefen ruhig. Mario hielt sich tatsächlich zurück, seine Komplimente blieben aus.
    
    Bahar atmete innerlich auf. Vielleicht hatte er ihre Zurückweisung verstanden. Sie konzentrierte sich auf ihren Schwimmstil, auf den gleichmäßigen Rhythmus ihrer Züge.
    
    3.
    
    Doch dann, nach einigen Bahnen, schwamm Mario plötzlich sehr dicht neben ihr. So nah, dass Bahar unweigerlich spürte, dass er nicht nur gut gebaut und auch sehr gut bestück war, sondern auch schon erregt war. Eine Welle der Verlegenheit und einer seltsamen, unwillkürlichen Reaktion durchfuhr sie. Sie bemerkte es, und die Frage brannte ihr auf der Zunge.
    
    Als sie am Beckenrand eine Pause einlegten, wandte sich Bahar ihm direkt zu. "Mario", begann sie, ihre Stimme leicht belegt, "ist... ist alles in Ordnung?" Er sah ihr direkt in die Augen, ohne zu zögern. "Nein, Bahar, ehrlich gesagt nicht." Er bat sie mit einer Geste, sich mit ihm ins Bistro zu setzen.
    
    Wieder saßen sie sich gegenüber, der Geruch von Chlor und Kaffee lag in der Luft. Marios Blick war intensiv, unverwandt auf ihr Gesicht gerichtet. Dann sagte er es, offen und unverblümt, ohne jede Beschönigung.
    
    "Bahar, ich begehre Sie. Seit unserer ersten Begegnung. Nachts träume ich von Ihnen. Ihre... Ihre Brüste gehen mir nicht mehr aus dem Kopf. Ich will mit Ihnen schlafen, Bahar. Ich will Sie nehmen, Ihre Brüste ...
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