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Treue Ehefrau und wie schnell es doch gehen kann
Datum: 22.07.2026, Kategorien: Verführung
... verwöhnen." Bahars Herz setzte für einen Moment aus. Sie war schockiert über seine Direktheit, über die Intensität seiner Worte. Ein Schauer lief ihr über den Rücken, diesmal nicht unangenehm, sondern eher... elektrisierend und beängstigend zugleich. "Mario", stammelte sie, ihre Stimme kaum mehr als ein Flüstern. "Das... das kann ich nicht machen. Ich bin verheiratet." Die Worte klangen in ihren eigenen Ohren fast hilflos. Mario stand auf. Er zog einen kleinen Zettel aus seiner Hosentasche und legte ihn vor Bahar auf den Tisch. Seine Augen suchten ihren Blick. "Ich weiß, Bahar. Ich will Sie Ihrem Mann nicht wegnehmen. Ich möchte einfach nur... ein paar Stunden unbeschwerten Spaß. Und Ihnen Spaß bereiten." Dann drehte er sich um und ging, ließ Bahar allein mit dem kleinen Stück Papier zurück. Bahar starrte auf den Zettel. Eine Mobilnummer. Sie hätte ihn wegwerfen sollen, sofort. Aber stattdessen hob sie ihn auf, faltete ihn sorgfältig zusammen und schob ihn in das kleine Fach ihres Spinds. Dann ging sie zurück zum Becken, ihre restlichen Bahnen zu schwimmen, die Einsamkeit des Wassers fühlte sich heute bedrückender an ohne die charmante, wenn auch übergriffige Begleitung von Mario. Ihre Gedanken wirbelten durcheinander. Schock, Verwirrung, aber auch eine leise, unwillkommene Neugier kämpften in ihr. Marios Offenheit hatte sie überrumpelt, aber seine Worte hatten auch etwas in ihr berührt, eine Saite zum Klingen gebracht, deren Existenz sie fast vergessen ...
... hatte. Zuhause empfing Thomas sie wie immer liebevoll. Sie lächelte ihn an, versuchte, ihre innere Unruhe zu verbergen. Doch die Bilder von Marios intensiven Augen und seinen unverblümten Worten verfolgten sie. Später im Bett lag sie wach, starrte in die Dunkelheit. Der kleine Zettel mit der Mobilnummer brannte in ihrer Erinnerung. Sie fragte sich, wer dieser Mann wirklich war, der so offen seine Begierde zeigte. Und sie fragte sich, was sie empfand. War es nur Abscheu? Oder war da auch ein winziger Funke einer verbotenen Neugier? Die Nacht verlief unruhig. Bahars Träume waren wirr, vermischten die vertraute Geborgenheit mit Thomas mit den intensiven Blicken und den gewagten Worten von Mario. Am nächsten Morgen fühlte sie sich erschöpft und innerlich zerrissen. Der kleine Zettel lag immer noch in ihrem Spind im Schwimmbad, eine stille Versuchung, eine offene Frage. Bahar wusste, dass sie ihn wegwerfen musste. Aber noch zögerte sie. Noch erlaubte sie sich, einen winzigen Moment lang mit dem Gedanken an das Unerlaubte zu spielen, an die Aufregung und die Bestätigung, die Marios Begehren ihr entgegenbrachte. Es war ein gefährliches Spiel mit dem Feuer, und tief in ihrem Inneren wusste Bahar, dass sie sich entscheiden musste, bevor es zu spät war. Die Vertrautheit und Liebe zu Thomas standen auf der einen Seite, die verbotene Anziehungskraft eines Fremden auf der anderen. Und Bahar spürte, dass dieser innere Kampf erst begonnen hatte. Die Nachricht an Mario ...