1. Treue Ehefrau und wie schnell es doch gehen kann


    Datum: 22.07.2026, Kategorien: Verführung

    ... Wohnküche, wo ein Tisch für zwei Personen gedeckt war. Eine Schüssel mit dampfender Pasta stand bereit, daneben eine Karaffe Rotwein und frisches Brot.
    
    "Ich hoffe, du magst Aglio e Olio", sagte Mario lächelnd, seine Augen aufmerksam auf ihre Reaktion gerichtet. "Ist zwar einfach, aber mit frischen Zutaten... ein Gedicht."
    
    Bahar lächelte zurück, bemüht, ihre innere Anspannung zu verbergen. "Das klingt wunderbar, danke."
    
    Während sie aßen, entspannte sich Bahar langsam. Mario war ein aufmerksamer Gastgeber, charmant und unterhaltsam, ohne die anzüglichen Bemerkungen der letzten Begegnung.
    
    Er erzählte von seiner Arbeit, von seiner Leidenschaft für italienisches Essen, von seinen Reisen. Er hörte aufmerksam zu, wenn Bahar von ihrer Familie und ihrem bevorstehenden Wiedereinstieg ins Berufsleben erzählte.
    
    Es entwickelte sich ein angenehmes Gespräch, eine Vertrautheit entstand, die Bahar überraschte. Es war leicht, mit ihm zu reden, seine positive Ausstrahlung wirkte ansteckend.
    
    Doch tief in Bahar nagte ein leises Misstrauen. War das alles nur Fassade? War Marios plötzliche Zurückhaltung Teil eines ausgeklügelten Plans? Sie bemerkte, wie er immer wieder ihre Blicke suchte, wie seine Augen manchmal einen intensiven, fast besitzergreifenden Ausdruck annahmen, der ihr einen leichten Schauer über den Rücken jagte.
    
    Nach dem Essen bot Mario ihr einen Espresso an. Sie saßen noch eine Weile am Tisch, die Atmosphäre war entspannt und doch knisternd. Bahar spürte die ...
    ... unterschwellige Spannung, die zwischen ihnen lag, die unausgesprochene Anziehungskraft, die trotz ihrer klaren Worte immer noch vorhanden war.
    
    Mario räumte das Geschirr ab und kam dann zurück, setzte sich ihr wieder gegenüber. Er nahm ihre Hand, seine Berührung war sanft, aber bestimmt. "Bahar", begann er leise, seine Augen suchten ihren Blick. "Ich weiß, du bist eine treue Frau. Das respektiere ich.
    
    Aber ich kann meine Gefühle für dich nicht einfach abstellen. Du faszinierst mich, Bahar. Deine Schönheit, deine Intelligenz, deine... deine Ausstrahlung." Seine Daumen streichelten sanft ihren Handrücken.
    
    Bahar zog ihre Hand nicht weg. Sie war gefangen in seinem Blick, in der Intensität seiner Worte. Ein Teil von ihr wollte aufstehen und gehen, die Vernunft lautstark Alarm schlagen.
    
    Aber ein anderer Teil, ein dunkler, lange unterdrückter Teil, genoss diese ungeteilte Aufmerksamkeit, die offene Bewunderung. "Ich... ich weiß nicht, was ich sagen soll, Mario", flüsterte sie, ihre Stimme brüchig.
    
    "Du musst nichts sagen, Bahar", erwiderte er sanft. "Nur fühlen. Spürst du nicht auch diese... Verbindung zwischen uns?" Seine Augen glänzten, seine Nähe war beinahe körperlich spürbar.
    
    Mario beugte sich vor, sein Atem streifte ihr Ohr. "Ich habe dieses Treffen geplant, Bahar. Vom ersten Moment an, als ich dich im Schwimmbad gesehen habe.
    
    Ich wusste, dass du etwas Besonderes bist. Und ich wollte dich näher kennenlernen. Die Pasta war nur ein Vorwand." Seine Ehrlichkeit war ...
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