-
Schreibtherapie 3.1: Flug und Fall
Datum: 29.07.2026, Kategorien: Erotische Vereinigung,
... seid!", rief Manuel über die Musik hinweg und umarmte mich kurz, bevor er Melania freundlich begrüßte. „Kommt rein, schnappt euch was zu trinken! Die Party ist in vollem Gange!" Die anderen Gesichter nickten uns freundlich zu, manche riefen ein kurzes „Hey Alex!", und ich spürte, wie Melania und ich sofort in das bunte Treiben aufgenommen wurden. Melania fand aufgrund ihrer offenen und zugewandten Art sofort Anschluss. Kaum waren wir in der Menge angekommen, hatte sie schon ein paar Leute kennengelernt und war mit ihnen zum Dartspielen verschwunden. Sie lachte und schien sich sichtlich wohlzufühlen. Ich ließ meinen Blick über die ausgelassene Gruppe um sie herum schweifen, und ein ungutes Gefühl überkam mich. Besonders die jungen Männer aber auch einige Frauen warfen ihr Blicke zu, die mehr als nur neugierig waren. Sie musterten sie mit einer fast greifbaren Gier, und ich hatte den Eindruck, dass sie Melania irgendwie als eine Art Freiwild betrachteten. Es lag wohl an ihrer ungezwungenen und unbeschwerten Art, die sie für manche zu leicht zugänglich erscheinen ließ, als würde sie eine Einladung aussprechen, die sie vielleicht gar nicht beabsichtigte. Melania selbst schien es nicht zu merken, vertieft in das Spiel und die Unterhaltung. Sie freute sich wohl über die neckischen Komplimente, die ihr zugerufen wurden, und ahnte nicht, welche Gedanken sich hinter den scheinbar harmlosen Bemerkungen verbargen. Ihr Lachen war unbeschwert, während ich eine leise Besorgnis ...
... in mir spürte. Manuel kam kurz darauf mit zwei Flaschen Bier in der Hand auf mich zu, ein breites Grinsen im Gesicht. „Na, Alex, deine Begleitung ist ja der Hammer! Total unkompliziert, und die hat ordentlich Pfeile drauf, hab ich gesehen." Er zwinkerte mir zu. „Da hast du dir ja ein richtiges Prachtexemplar geangelt, mein Freund. Hier, ein Bier für dich." Ich schüttelte den Kopf und grinste. „Danke, Manuel, aber ich brauche heute nur Energy-Drinks." Ich blickte in die Richtung, in die Melania verschwunden war. Manuel hielt inne, seine Augen weiteten sich kurz, dann verstand er die Anspielung. Ein lautes Lachen brach aus ihm heraus. Er schlug mir auf die Schulter, Tränen in den Augen. „Du bist der Beste, Alex! Ich walte meines Amtes und besorge dir die nötige Energie. Viel Erfolg, mein Freund!" Er verschwand in der Menge, während ich Melania beim Dartspielen zusah und mich innerlich auf den Abend freute. Später am Abend kam Manuel mit einer jungen Frau auf mich zu, die gerade angekommen war, auf mich zu. „Alex, das ist Sophie, meine bessere Hälfte. Sophie, das ist Alex, mein ältester Kumpel", stellte er uns vor, und sein Grinsen reichte fast von Ohr zu Ohr. Sophie war bildhübsch, mit strahlenden Augen und einem herzlichen Lächeln. Manuel erzählte mir, dass er sie beim Zivildienst kennengelernt hatte und sie erst seit Kurzem ein Paar waren. Was er damals noch nicht wusste: Er würde sie in sechs Jahren heiraten und eine Familie mit ihr gründen. Wir unterhielten ...