1. Schreibtherapie 3.1: Flug und Fall


    Datum: 29.07.2026, Kategorien: Erotische Vereinigung,

    ... waren, hatte ich das Gefühl: "Hier bin ich irgendwie richtig." Es war eine leise, aber unglaublich tröstliche Erkenntnis, die sich wie Wärme in meiner Brust ausbreitete.
    
    Kurz darauf betraten nacheinander mehrere Dozenten den Raum und stellten sich vor. Alle wirkten sehr sympathisch und jung geblieben, ganz und gar nicht angepasst an ein steifes Lehrbild. Jeder Einzelne hinterließ einen tollen ersten Eindruck.
    
    Gerade als die letzten Dozenten ihre Vorstellungen beendet hatten und die Verteilung der Namensschilder begann -- wir schrieben unsere Namen darauf und klebten sie auf unsere Brust --, öffnete sich die Tür erneut.
    
    Eine Frau trat herein, die mein Leben bis heute auf so viele Arten bereichern sollte. Sie schien Mitte zwanzig zu sein, vielleicht um die 1,60 Meter groß. Ihre Figur war unter der weiten Jeans und dem hippieartigen Oberteil nicht wirklich zu erkennen, wirkte aber normal und gesund.
    
    Ihr Haar war pechschwarz, doch zwei leuchtende Strähnen -- eine pinke und eine lila -- stachen hervor und waren zu einem lässigen Dutt zusammengebunden. Ihre rehbraunen Augen blickten wach und ein süßes Gesicht wurde von vielen Lachfalten umspielt, die eine unbeschwerte Freundlichkeit verrieten. Eine auffällige Nase, die wohl mehrfach gebrochen war, und eine feine Narbe darauf verliehen ihrem Gesicht zusätzlichen Charakter.
    
    Doch über all dem lag eine unglaubliche Ausstrahlung, die mich sofort fesselte. Sie wirkte sympathisch, leicht aufgedreht, aber auch erfahren und ...
    ... sexuell sehr anziehend. Gleichzeitig schien etwas Dunkles und Melancholisches in ihr zu liegen, das ich mir nicht erklären konnte. Ich war sofort fasziniert.
    
    Sie trug einen Rucksack und eine vollgepackte Tasche, murmelte eine leise Entschuldigung für ihre Verspätung und suchte sich einen Platz auf der anderen Seite des Zimmers. In diesem Moment, als mein Blick sie das erste Mal traf, wusste ich es sofort: Das war Liebe auf den ersten Blick. Ein Gefühl, das mich durchfuhr und sich tief in mein Herz grub, so unerwartet wie ein Blitz aus heiterem Himmel.
    
    Gerade als ich noch versuchte, das Gefühl der Faszination für die neue Ankömmlingin zu ordnen, räusperte sich ein Dozent und bat uns, aufzustehen und uns kurz vorzustellen.
    
    Er blickte in die Runde, sein Blick verweilte kurz bei der verspäteten Neuankömmlingin und ein liebevolles Lächeln umspielte seine Lippen. „Na dann, fangen wir doch gleich mit unserer Spätstarterin an", sagte er mit einem Augenzwinkern. „Damit wir auch wissen, wer da so schwungvoll zur Tür hereingeschneit ist." Die junge Frau, die immer noch ihren Rucksack festhielt, zuckte leicht zusammen, lächelte aber verlegen und nickte zustimmend.
    
    „Ja, das habe ich wohl verdient", sagte sie mit einem schelmischen Lächeln, als sie ihren Rucksack absetzte und sich aufrichtete. „Mein Name ist Melania, ich bin 26 Jahre alt, geschieden und alleinerziehende Mutter von einer kleinen Tochter, anderthalb, und einem Sohn, drei Jahre alt." Sie sprach ruhig, aber ihre ...
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