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Ein Herz und zwei Seelen -- Josefine Selma
Datum: 30.07.2026, Kategorien: Romantisch
... ich hasse ihn. Wir müssen daran etwas ändern, denn sonst zerfrisst es uns irgendwann. Es dauert sehr lange, bevor sie weiter sprechen kann. "Willst du eine Pause machen?" fragt Mama besorgt. Wir schütteln den Kopf. "Nein, ich will weiter erzählen, es geht schon wieder." Wir müssen erstmal schlucken, bevor wir wieder ordentlich sprechen können. "Als er das sagte, versagten mir die Beine. Ich sank auf die Knie, kauerte mich hin und weinte etwa so, wie ich gerade eben geweint habe. Als ich endlich wieder ruhiger wurde, war ich allein in der Wohnung. Raus konnte ich nicht, die Tür war verschlossen und aus einem Fenster im dritten Stock zu springen erschien mir unvernünftig. Ich erinnerte mich an das, was er mir aufgetragen hatte und machte mich an die Arbeit. Er hätte ja jederzeit wiederkommen können und ich wollte nicht schon wieder mit der Gerte geschlagen werden. Spätabends kam er wieder. Ich stand in der Küche und wartete auf ihn. Er kontrollierte, ob ich alles erledigt hatte, was er gesagt hatte. Schließlich zeigte er sich zufrieden und lobte mich. Ich musste ihm noch eine Kleinigkeit zu essen machen. Nach dem Essen befahl er mir, zu duschen und mich nackt in sein Bett zu legen. Etwas später kam er ebenfalls frisch geduscht und legte sich nackt neben mich. Ich hatte die ganze Zeit nicht ein einziges Wort zu ihm gesagt. Er fragte mich, ob ich ficken will. Ich antwortete ihm kalt, er hätte doch gesagt, es interessiere niemanden, was ich ...
... will. "Stimmt," meinte er, "Ich wollte auch nur wissen, ob du es behalten hast. Ich entscheide, dass du jetzt ficken willst." Dann verlangte er, dass ich ihn mit dem Mund steif mache, ihm ein Kondom und Gleitcreme drauf mache und mich mit gespreizten Beinen auf den Rücken lege. Er legte sich auf mich und vergewaltigte mich, bis er befriedigt war. Ja, es war eine Vergewaltigung, auch wenn er keine körperliche Gewalt anwendete und ich mich nicht dagegen wehrte. Er machte es ohne mein Einverständnis und die Drohung, mich mit der Gerte zu schlagen, stand immer im Raum. Ich empfand nichts dabei, weder Lust noch Abscheu. Ich sagte nichts und ließ es einfach geschehen, ließ ihn meinen Körper benutzen. Als er fertig war, rollte er sich neben mich und befahl mir, das Kondom zu entsorgen und ihn mit dem Mund zu reinigen. Danach schlief er ein. Ich drehte ihm den Rücken zu und lag noch lange wach, still liefen mir die Tränen übers Gesicht auf das frisch bezogene Kissen." Josefine macht wieder eine Pause und wischt sich mit einem Tuch die Tränen ab. Mama, Sina und die beiden Männer haben ebenfalls nasse Augen. Nach einer Weile erzählt sie weiter. "Am nächsten Morgen war er schon aufgestanden, als ich wach wurde. Ich stand ebenfalls auf, duschte, und zog dasselbe Zeug an, was ich am Vortag angehabt hatte. Ohne, dass er mich aufforderte, machte ich Frühstück und deckte nur für ihn. Er sagte, ich soll auch für mich decken und mich zu ihm setzen. Wir aßen wortlos. Ich deckte ab und machte alles ...