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Ein Herz und zwei Seelen -- Josefine Selma
Datum: 30.07.2026, Kategorien: Romantisch
... von drei Männern vergewaltigen. Auch das überlebte das Mädchen. Aber ein Vierteljahr später konnte sie ihren Plan in die Tat umsetzen. Sie mixte sich ein tödliches Getränk. Doch kurz bevor sie es trank, hielt eine gute Seele sie davon ab. Die gute Seele konnte sie auch von dem Gift befreien, dass ihr ständig gespritzt wurde. Und die gute Seele half dem Mädchen bei der Flucht vor dem bösen Mann. Endlich war das Mädchen wieder bei ihrer Familie. Sie war sehr glücklich. Aber sie wollte Gerechtigkeit für sich, der böse Mann sollte für seine Verbrechen bezahlen. Sie fand Freunde, mächtige Freunde. Ihre Freunde boten an, gemeinsam mit ihr gegen den bösen Mann zu kämpfen. Und das taten sie. Sie kämpften nicht mit Fäusten oder mit Revolvern. Sie kämpften mit ihrem Verstand und mit viel gefährlicheren Waffen. Ihre Waffen waren ihre Computer. Sie richteten ihre Waffen auf den bösen Mann und der hat es nicht mal bemerkt. Sie schickten ihm ein email mit dem Titel "Neue Ware, interessiert?". Natürlich war der böse Mann interessiert, denn in der email war ein kleines Bild einer halbnackten Frau zu sehen. Darunter stand "klick mich". Das tat der böse Mann. Zu seiner Enttäuschung passierte nichts. So dachte er jedenfalls. In Wirklichkeit aber hatte er einem Trojaner Zugang zu seinem Computer verschafft. Die Freunde des Mädchens machten sich an die Arbeit. Sie fanden heraus, wo der böse Mann sein Geld hat und bereiteten alles vor, es ihm wegzunehmen. Sie erfanden Verbrechen und ...
... schoben sie dem bösen Mann unter. Geldwäsche in Millionenhöhe, Steuerhinterziehung und Drogenhandel. Die Freunde des Mädchens fanden auch heraus, was der böse Mann ihr ständig von seinem Gehilfen in den Hintern Spritzen ließ. Und sie stießen auf einen verschlüsselten Datenordner, welcher ganz besonders ihre Neugier weckte. Natürlich haben sie ihn schnell entschlüsselt, denn sie sind Hacker. Sie fanden darin Ungeheuerliches. Der böse Mann hatte ein Tagebuch geschrieben. Es ging um seine Mutter. Er hatte darin beschrieben, was sie ihm angetan hatte und wie er sie dafür mit seinen eigenen Händen erwürgt hat. Er hat sogar aufgeschrieben, wo er ihre Leiche vergraben hatte. Und nicht nur das. Das Mädchen war nicht die einzige, mit der er Russisch Roulette gespielt hat. Vorher hatte er das schon mit einem anderen Mädchen gespielt. Die hat aber nicht überlebt. Sie starb beim ersten Schuss. Er begrub sie neben seiner Mutter. Schließlich war alles vorbereitet. Die Waffen der Freunde waren allesamt auf den bösen Mann gerichtet. Und das Mädchen durfte höchstpersönlich den Abzug betätigen. Und das tat sie mit einem grimmigen Lächeln auf den Lippen. Sie klickte auf einen virtuellen Revolver auf einem Notebook. Der Revolver schoss auf ein Bild des bösen Mannes und aus dem Notebook kam die Stimme des Mädchens. Die Stimme sagte: "Yippie-ya-yay, Schweinebacke!" Dann lief alles so, wie es die Freunde geplant hatten. Die Konten des bösen Mannes wurden innerhalb von wenigen Minuten ...