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Angst
Datum: 02.08.2026, Kategorien: Erstes Mal
... sich vögelnd durch eine oberflächliche Frauen-Welt, die zu seinem oberflächlichen Wesen passte. Es war nur fast ein Zufall, dass ich Kevin auf der Strasse traf. Für ihn sah es nach Zufall aus. Zusammen gingen wir in eine kleine Bar, darin hatte ich mir erst etwas Mut angetrunken. Nüchtern würde ich ihn nie fragen können, ob er mir meine Jungfräulichkeit nehmen will. Alkohol war ich nicht gewohnt, aber so etwas hatte ich auch noch nie gefragt, dafür brauchte ich Zeit und Alkohol. Und die Zeit verrann, ich hatte zu viel getrunken, Kevin musste mich nach Hause bringen. Da endlich fragte ich ihn, er verstand es nicht, ich nuschelte. Ich wiederholte es, versuchte langsam und verständlich zu reden und schämte mich vor ihm. Er lachte, als er glaubte, es verstanden zu haben. Er lehnte ab, "du bist besoffen", war seine Begründung. Ich versuchte ihm zu erklären, dass ich nur noch zehn Tage Zeit hatte. Er verstand nicht, warum. "Dann geh ich eben ins Kloster." Kevin glaubte, sich verhört zu haben, fragte nach und ich wiederholte es. Diesmal begründete ich es auch: "Weil ich noch nie gevögelt habe und du jetzt auch nicht willst." Ich weiss gar nicht mehr so genau, wie der Dialog ablief, wie lange wir redeten und über was noch alles. Und ob Kevin verstanden hatte, von was ich sprach. Aber ich weiss, dass ich mit Kopfschmerzen aufwachte und Kevin nicht mehr da war. Und dass ich eine Nachricht hatte, Kevin wollte mich heute nochmal treffen. "Nüchtern" schrieb er dazu. Seit ...
... zwei Wochen verhütete ich, ich wollte nicht unvorbereitet auf einen Mann treffen, zur Sicherheit hatte ich auch immer Kondome dabei. Der Wille war da, genauso wie die Angst. Ich wartete in der gleichen Bar wie gestern, war vor Zeit dort, denn völlig nüchtern wollte ich trotz Kevins Aufforderung nicht sein. Denn ich dachte mir, dass ich und Kevin gleich danach vögeln würden. Kevin kam nicht. Ein Mann kam an mein Tischchen. "Kevin hat mich geschickt", sagte er. "Du willst Sex haben wegen irgendeiner Wette. Er dachte, ich sei der Richtige für dich." Sein Lächeln war nett, er sah nicht so gut aus wie Kevin, sympathisch aber schon. Er redete nicht lange darum herum. "Ich bin Tom" stellte er sich vor. "Sollen wir gehen?" fragte er. "Wohin?" mindestens das sollte ich wohl wissen. "Zu mir", war seine knappe Antwort. "Kevin weiss es." Zu Kevin hatte ich Vertrauen, aber Tom kannte ich nicht. Ich hatte nur noch wenige Tage Zeit. Ich entschied mich, nickte, stand auf, wir gingen. Tom berührte mich nicht, während wir zusammen zu seiner Wohnung gingen. "Kevin hat gesagt, dass du noch nie geliebt worden bist. Und es hinter dich bringen willst." Ich sagte nichts dazu. Es beruhigte mich ein klein wenig, dass er "geliebt" gesagt hatte und nicht gebumst, gevögelt oder gefickt. Dass ich es hinter mich bringen will, war schönfärberisch ausgedrückt, ich musste es tun. Nicht nur wegen des Versprechens. Ich wollte auch wissen, wie es sich anfühlt und was nachher alles anders ist, nach ...