1. Die Brautentführung


    Datum: 07.08.2026, Kategorien: Sonstige,

    ... betraten, blickte Runa auf eine Bar und mehrere Sitzgelegenheiten. An drei Tischen saßen Paare und unterhielten sich leise.
    
    Von der Bardame wurden Runa und Andreas in freundlichem Ton begrüßt.
    
    "Hallo ihr Beiden, schön dass ihr da seid. Ach, Andy, heute mal in Begleitung, da geht ihr sicherlich ins große Kino, oder?", sagte die Bedienung. Sie schaute Runa an. "Wow, toll siehst Du aus."
    
    Sie nahm zwei Sektgläser, füllte sie, und reichte sie an Runa und Andreas.
    
    "Nochmals herzlich willkommen in unserem Haus. Andy kenne ich ja schob. Ich bin Nicole, und wie heißt Du? Der Drink geht übrigens aufs Haus.", sagte die Bardame in lockerem Ton.
    
    "Runa.", antwortete Runa automatisch.
    
    "Freut mich, Dich kennenzulernen, Runa. Falls Du ein Handy dabei hast, musst Du es bitte bei mir abgeben, bevor Du ins Kino gehst. Wir möchten unseren Gästen ein optimales Erlebnis bieten, ohne dass ständig ein Handy klingelt oder das Leuchten der Bildschirme stört. Ich schließe das Handy, gerne auch andere Wertsachen, hier in die kleinen Spinde ein, und gebe Dir den Schlüssel. Im Spind hat das Handy Empfang, in den Kinosälen nicht. Du kannst jederzeit hier nachsehen kommen, ob da ein Anruf oder eine Nachricht kam. Hast Du noch Fragen?"
    
    "Tut mir leid, aber ich möchte den Sekt nicht.", meinte Runa.
    
    "Das ist aber unhöflich, Runa.", sagte Andreas, und stieß mit seinem Glas an Runas an. "Prost. Nun trink schon, das eine Gläschen wirst Du ja wohl abkönnen."
    
    "Sorry, wenn ich frage: Bist Du ...
    ... trockene Alkoholikerin?", meinte die Bardame.
    
    "Nein, das nicht, ich trinke nur selten Alkohol.", antwortete Runa.
    
    "Wenn Du was alkoholfreies möchtest, kein Problem, dann schütte ich den Sekt weg."
    
    Das war Runa aber auch zu peinlich. "Nein, ist schon okay. Ein Glas wird mich wohl nicht gleich umhauen."
    
    Dann trank sie aus ihrem Glas.
    
    Andreas schaute auf die Uhr. "Komm Runa, wir gehen nach unten ins Kino. Der Liebesfilm fängt gleich an.", meinte Andreas und nahm Runa bei der Hand und zog sie sanft mit sich.
    
    Runa hörte von den Tischen, wie laut gekichert wurde, und sah, dass man sie musterte. Aber schon war Andreas auf der Treppe.
    
    "Das ist ein etwas anderes Kino, als Du sie sonst kennst. Die haben kleinere Säle, aber dafür sind sie sehr bequem ausgestattet. Wo möchtest Du sitzen? Ganz hinten, oder lieber etwas weiter vorne?", fragte Andreas.
    
    "Lieber etwas weiter vorne."
    
    "Okay." Sie betraten das Kino und Runa sah, dass die Sitze nicht aus der üblichen Bestuhlung bestanden, sondern aus locker aufgestellten großen Sofas. Sie waren allein im Raum und Andreas führte sie zu einem Sofa, das weiter vorne, genau mittig vor der Leinwand stand. Rechts und links von ihrem Sofa standen weitere Sofas so, dass sie halbkreisförmig angeordnet waren, man aber dennoch einen freien Blick auf die Leinwand hatte.
    
    "Bitte, setz Dich. Müsste eigentlich gleich losgehen."
    
    Die Beleuchtung im Saal war etwas schummerig, aber es war hell genug, dass Runa sehen konnte, dass die ...
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