1. Alena 13


    Datum: 16.08.2026, Kategorien: Liebende Frauen,

    ... Alena vom Entwurf der Schneiderin, den sie so locker aus der Hand aufs Papier brachte: „Du wirst staunen, wie ich damit aussehe. Anfang nächster Woche will sie anrufen, wenn das Kleid fertig ist."
    
    Paul lud uns noch ein, seine Hundezucht zu besichtigen. Zur Zeit habe er sechs Hunde und natürlich seine zwei Lieblinge, die wir ja schon kannten. Alena freute sich riesig, weil sie die beiden wieder sehen konnte. Als wir ankamen, sprangen die beiden wie verrückt um Alena herum. Mich nahmen sie zwar zur Kenntnis, das war aber auch schon alles.
    
    „Bitte Onkel Paul, darf ich mit den Hunden wieder spazieren gehen?", bettelte Alena wie ein kleines Mädchen. „Freilich darfst du das, nichts würden meine Jungs lieber tun." Alena erkundigte sich noch nach einem schönen Spazierweg und weg waren die drei. Paul und ich setzten uns auf die Gartenbank und jeder trank aus seiner Bierflasche. Versonnen sagte er: „Mit dir hat Alena sehr viel Glück gehabt. Die Trennung ihrer Eltern war damals wirklich eine Tragödie. Ich mochte ihren Vater sehr gern und er tat mir unendlich leid. Schön, dass sie sich unter deiner Obhut ausleben kann. Ich weiß nicht, was aus ihr geworden wäre, wenn sie sich noch ein paar Jahre weiter gequält hätte."
    
    „Ich glaube, da hast du Recht und es hätte wirklich schlimm werden können. Natürlich bin ich auch Nutznießer von Alenas ausschweifendem Sexleben. Das kannst du dir sicher gut vorstellen." Daraufhin haute er mir auf Schulter und lachte.
    
    Nach zwei Stunden kam ...
    ... Alena abgekämpft zurück: „Die haben mich ganz schön auf Trab gehalten. Sie wollten partout nicht auf dem Weg bleiben und ich musste mich durchs Unterholz schlagen." „Ja, wenn du ihnen auch alles durchgehen lässt", grinste Paul „Ach, wir sehen uns so selten, da können sie ruhig mit mir machen was sie wollen." Wenn Alena mit den beiden auf Wanderschaft ging, kam sie immer abgekämpft zurück. Auch diesmal hatte sie einen roten Kopf und guckte zu meiner Verwunderung auch etwas verschämt. Na, so schlimm wird es auch nicht gewesen sein.
    
    Anfang der nächsten Woche rief die Schneiderin an und die beiden fuhren wieder nach München. Als ich dann das Kleid an ihr sehen wollte, schüttelten beide ihren Kopf. „Nein Markus, das soll eine Überraschung werden, wenn du Alena an der Garderobe den Umhang abnimmst", erklärte mir Katherina verschmitzt lächelnd.
    
    Bis Wien war es zwar kein Katzensprung, von Hamburg aus war es aber nur noch ungefähr das letzte knappe Drittel der Strecke. Kurz bevor wir ankamen hatte ich telefonisch Bescheid gesagt, dass wir gleich da sein werden und die beiden standen freudestrahlend vor ihrem Haus. Am nächsten Tag sollte das große Fest stattfinden und wir konnten uns noch eine Nacht ausschlafen. Als ich mir Kathi so von oben bis unter ansah, kamen mir da aber doch Zweifel.
    
    Wir wurden gleich hinter das Haus in den großen Garten geführt und der Sektkübel stand schon bereit. Wir hatten aber einen gewaltigen Durst und sie boten uns Wasser mit frisch gepresstem ...
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