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weibliche Lust
Datum: 21.08.2026, Kategorien: Selbstbefriedigung / Spielzeug
... man machen." Aber ihr Blick blieb unverständlich: "Das hab ich allen Kerlen gleich gesagt, das können sie sich aus dem Kopf schlagen. Das ist doch ekelig..." Sie blickte mich fast vorwurfsvoll an. Scheiße, fuhr es mir durch den Kopf, hätte ich bloß nichts gesagt. Ich saß da auf meinem Stuhl, noch das wohlige Grollen zwischen meinen Backen spürend, und hörte mich antworten. "Hm ja, war komisch." Natalie wechselte sprunghaft das Thema, war nicht im Ansatz bereit, meiner Lust Absolution zu erteilen. "Wir müssen für heute Abend noch was zu knabbern besorgen. Wollen wir los?" Ich konnte das Fahrrad bei ihr stehen lassen und war erleichtert, zu Fuß unterwegs zu sein. Ihr fast belangloses Geplauder lullte mich ein. Fast als sei sie bemüht, die Themen in seichten Gewässern zu halten, plapperte sie vor sich hin. Wir Mädels hatten den Besorgungen der Knabbereien zugesagt und räumten die entsprechenden Regale in dem kleinen Supermarkt regelrecht aus. Mit vollen Tüten standen wir überpünktlich bei Maik vor dem Haus. Die Jungs waren schon da und hatten es sich im Partykeller gemütlich gemacht. Maik und Peter waren Sportsfreunde im Sinne des Wortes. Entsprechend kreisten ihre Gespräche um Trainingseinheiten und das Spiel am Wochenende, als wir durch den Seiteneingang am Haus den Keller betraten. Jens als Fünfter in der Runde hockte vor seinem Laptop und justierte den Beamer, um das Ganze in Gang zu bringen. Jens war der typische Technikfreak, hoch aufgeschossen und eigentlich immer ...
... etwas blasser als die Jahreszeit es eigentlich zuließ. Wir waren ein zusammengewürfelter Haufen, durch das Kleinstadtleben kannten wir uns "eigentlich schon immer". "Läuft!", tönte es unter dem Tisch hervor und Jens faltete sich aus dem Kabelgewirr und blickte zufrieden auf die Leinwand. "Was gucken wir denn?", fragte ich in die Runde. "Jens hat eine Top-Kopie von Basic-Instinkt gefunden." Maik setzte das mit jeweils 2 Fingern in Anführungsstriche. Großartig, dachte ich, Ablenkung ade. Ich wollte aber auch nicht protestieren, da die Blicke der Jungs kaum Widerspruch zugelassen hätten. Die Sitzverteilung war augenscheinlich. Maik und Peter belegten die eine Couch, so blieb für Natalie und mich die andere. Ich ließ mich auf der leicht durchgesessenen Couch nieder, sank tief in die weiche, fast konturlose Polsterung und stellte erleichtert fest, dass keine weiteren Wogen in mir aufbrandeten. Wir lümmelten uns in die Couchen, knisterten reichlich mit den Chipstüten, öffneten Flaschen und richteten uns auf den Abend ein. "Ton ab!", tönte Jens von seinem Sessel her und der Vorspann flimmerte über die Leinwand. Ich hatte den Film schon im Kino gesehen und ließ mich sofort wieder mitreißen. Ich mochte Cathrine vom ersten Augenblick an. Sie gab nicht das scheue Reh, das erobert werden wollte und vor dem vermeintlichen Helden dahin floss und sich zum willenlosen Spielzeug seiner Lust degradierte, sondern sie nahm sich, was sie wollte. In dieser umgedrehten, der patriarchalischen ...