1. Bomber Harris strikes again


    Datum: 23.08.2026, Kategorien: 1 auf 1,

    ... bin, um pünktlich bei der Arbeit zu sein. Ausserdem hast du so süss geschlafen. Das war gestern einer der schönsten Tage in meinem Leben, und wie ich dir schon sagte, möchte ich dich auch bald wiedersehen. Ich habe eine Idee, wie wir in Kontakt bleiben können, ohne dass Amanda es zufällig merkt. Ich werde gleich auf dem Weg zur Arbeit zur notwendigen Massnahmen treffen und dir dann Bescheid geben. Lass dich überraschen. Ich liebe Dich! Deine Sophie"
    
    Ich war etwas enttäuscht sie nicht mehr gesehen zu haben, besonders weil es heute mein letzter Tag in London war und mein Flieger gleich zurück in die Heimat ging. Aber sie hatte natürlich recht, so war es besser und ich war gespannt auf ihre Überraschung.
    
    Ich ging unter die Dusche, um mich frisch zu machen, was ich auch bitter nötig hatte. Das Zimmer übrigens auch, es sah ziemlich wild aus, grosse nasse Flächen im Bett, die ich am Geruch eindeutig Sophie zuordnen konnte, dazu eine Spur von hellen, immer noch feuchten Flecken auf dem Teppich in Richtung Bad. Ich würde dem Zimmermädchen später ein üppiges Trinkgeld auf dem Schreibtisch hinterlassen müssen, wegen der Sauerei, die wir veranstaltet hatten.
    
    Ich fuhr mit dem Lift runter zum Frühstückssaal, zwei Etagen tiefer stieg wieder die nette Dame vom Vorabend zu und begrüsste mich herzlich, schaute mich dann aber leicht misstrauisch an:
    
    "Oh, wo ist denn Ihre nette junge Begleiterin?"
    
    "Sie musste schon früh aufstehen, sie hat heute Frühdienst und musste pünktlich ...
    ... im Laden sein"
    
    ,
    
    gab ich als Erklärung zurück, was ihr einleuchten zu schien.
    
    "Ich muss mir dann wohl doch noch mal gut überlegen mich dort zu bewerben, wenn man mitten in der Nacht dafür aufstehen muss"
    
    ,
    
    lachte sie, alles natürlich nicht ganz ernst gemeint. Mitten in der Nacht... es war halb Zehn. Ich musste grinsen, obwohl ich mich trotz Dusche selbst noch so fühlte als wäre es gerade mal 5 Uhr.
    
    Am Buffet packte ich mir die Teller voll, um wieder zu Kräften zu kommen, was ich wirklich nötig hatte. Ich suchte mir einen kleinen Einzeltisch, um ungestört meinen Gedanken nachhängen zu können, ungestört von anderen plappernden Hotelgästen. Ich brauchte einfach meine Ruhe.
    
    Die dann aber 10 Minuten später gestört wurde. Vor mir stand ein Hotelbediensteter mit einem kleinen Zettel in der Hand. Erst dachte ich, der schmeisst mich jetzt sofort raus, weil das Zimmermädchen schon die Sauerei entdeckt hatte, aber er schaute mich freundlich an und grüsste höflich,
    
    "Good Morning, Mr. Bee, Sir, ich hoffe sie haben einen angenehmen Aufenthalt bei uns."
    
    Ich grüsste zurück und bedankte mich für die hervorragende Gastfreundschaft, worauf er fortfuhr:
    
    "Wir hatten eben einen Anruf von einer Dame, die sagte, Sie würden sie kennen. Sie bat mich, Ihnen eine Telefonnummer zu geben, unter der Sie doch bitte per WhatsApp mit ihr Kontakt aufnehmen möchten. Ich bitte die Störung zu entschuldigen und wünsche Ihnen noch einen angenehmen Restaufenthalt und nachher eine gute ...