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Bomber Harris strikes again
Datum: 23.08.2026, Kategorien: 1 auf 1,
... weiss, ob es auch wirklich verschiedengeschlechtlich endet, sind mir ein Graus. Nein, Objekt meiner Begierde sind Reisen in grosse Städte, vorzugsweise in Europa, wo die Sprachbarriere und der Kulturschock nicht ganz so gross sind. Ausserdem fühlte ich mich seit Beginn meines Studiums, welches mich von einer Kleinstadt nach Berlin verschlagen hatte, in Großstädten sehr wohl, fast schon geborgen. Mir wird niemals langweilig, und wenn ich doch mal nichts auf dem Programmzettel stehen habe, setze ich mich einfach in Busse und fahre stundenlang ziellos durch die Gegend und sauge alles Visuelle in mich auf. Ich bin zwar den ganzen Tag auf den Beinen, aber ich empfinde diese Art der Reise doch ziemlich entspannend. Nun war es so weit, ich flog zum ersten Mal in meinem Leben nach London. Eigentlich paradox, London lag ja mit seinen knapp 1 ½ Flugstunden quasi vor der Haustür, die Flüge bekam man durch diverse Billigfluglinien for-an-apple-and-an-egg hinterhergeworfen, mittlerweile konnte man auch mit nur einmaligem Umsteigen im bequemen Hochgeschwindigkeitszug reisen, und ich Depp warte bis nach dem Brexit, um erstmals dort hinzufliegen. Aber egal, nun war es ja endlich so weit, ich stieg am Frankfurter Flughafen in einen relativ kleinen Flieger, um mich von diesem, nein, nicht in Heathrow, Gatwick oder Stansted, sondern mitten in der Stadt am London City Airport absetzen zu lassen. Ich kann euch sagen, es ist ein fantastisches Erlebnis auf der sehr kurzen Landebahn auf einer ...
... Insel im Hafenbecken der Themse aufzusetzen, nachdem man Sekunden vorher gefühlt auf den Dächern der Hochhäuser des neuen Bankenviertels Canary Wharf aufgesetzt hat. Mein erstes Londoner Highlight war damit schon vollzogen und es sollte nicht das letzte bleiben, wie ihr euch sicher denken könnt, wenn ihr euch in Erinnerung ruft, auf welcher Geschichten-Plattform wir uns hier befinden. Ich war kaum in London angekommen, schon hatte ich mich in die Stadt verliebt, so sehr verliebt, wie es mir noch nirgends anders ergangen ist, damals Berlin mal ausgenommen. So sehr verliebt, dass ich nur knapp 5 Monate später bereits zum dritten Mal meinen Urlaub dort verbrachte, diesmal im sonnigen, nicht nur des Wetters wegen, Sommer. Shoppingtour Gut gelaunt schlenderte ich durch die Regent Street im Londoner Westend dem letzten Pflichtbesuch des Tages entgegen. Leider war es bei diesem Trip bereits mein letzter kompletter Tag in London, aber die Vorfreude auf den nächsten Flug in knapp 3 Monaten stieg schon an. Der grobe Zeitplan stand bereits fest und auch die Hauptaktivitäten, die ich unternehmen wollte, hatte ich bereits im Kopf. Direkt nach dem ausgiebigen englischen Frühstück im Hotel in Fulham fuhr ich nach Canary Wharf, um meinem Lieblings-Barbershop einen Besuch abzustatten, damit ich, wie meine Mutter zu sagen pflegte, wieder wie ein Mensch aussehe. Der Service dort war wie immer erstklassig, zwar etwas teuer, aber was tat man nicht alles, um die bewundernden Blicke der ...