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Bomber Harris strikes again
Datum: 23.08.2026, Kategorien: 1 auf 1,
... Frauenwelt auf sich zu ziehen. Zumindest in seiner Einbildung. Ich ass noch eine Kleinigkeit bei LEON, eine Fast-Food-Kette mit überwiegend gesunden Zutaten, deren Filiale in Canary Wharf sich netterweise auf dem Weg zur Tube Station befand. Den enormen beim Barber erlittenen Gewichtsverlust somit wieder ausgeglichen, machte ich mich auf das nächste Teilstück meines Tagesausflugs, mit der Jubilee und der Piccadilly nach Covent Garden, welches ich nach einer knappen halben Stunde erreichte. Eigentlich war mein Plan, dort noch dem London Transport Museum einen Besuch abzustatten, aber ich nahm Abstand davon, weil sich in der eh schon recht langen Schlange noch eine grössere Gruppe lärmender Schulkinder einreihte. Ich trödelte stattdessen noch eine Runde an den Ständen des Flohmarkts vorbei, um mir irgendwelchen Souvenirkitsch für die buckelige Verwandtschaft zuhause aufschwatzen zu lassen und finanzierte noch einige, zugegeben recht gute Strassenmusiker. Dazu probierte ich noch eine, ich sage mal, sehr interessante Version eines Caipirinhas, die allerdings bis auf den Namen nicht viel mit dem Getränk gemein hatte, das ich kannte. Als mir dann noch bewusstwurde, ich könnte mir für den Preis auch eine komplette Limetten-Plantage in Brasilien kaufen, schmeckte er auch gleich viel besser. Aber was soll's, es ist schliesslich Urlaub. Ich verlagerte meinen Ausflug dann zum Leicester Square, suchte dort wieder mal vergeblich die Skulpturen von Laurel und Hardy, die ...
... dort eigentlich sein sollten. Es wurde also schon wieder nichts mit dem geplanten Selfie namens " Dick und Doof und beide zusammen in einer Person ", aber beim nächsten Mal muss es ja endlich mal klappen. Dann noch schnell in den Lego-Store rein, vielleicht gab es ja diesmal etwas aussergewöhnliches für meine Sammlung, was man nur in London bekommt, aber hier war mir auch kein Glück beschieden. Tief in meinem Hinterkopf hörte ich Laurel und Hardy leise kichern. Ich kam aus dem Lego-Store und stellte zu meinem Erstaunen fest, dass die Schlange am gegenüberliegenden M&M-Store gerade mal 10 m anstatt der üblichen 200 m lang war. Da ich schon immer mal wissen wollte, wie wohl Millionen von Schokobonbons auf einem Haufen aussehen mochten und was für Deppen sich sowas anschauen, beschloss ich schnell die Gunst der Minute zu nutzen, um selbst mal so ein Idiot zu sein. Und wieder dieses Lachen im Hinterkopf... Es war wie erwartet, Millionen von bunten Schokobonbons auf mehrere Etagen verteilt, umgeben von Tonnen an Souvenirkitsch und noch mehr bunten Schokobonbons. Ich blieb standhaft und streckte innerlich den beiden Komikern die Zunge raus, die dann aber trotzdem in lautes Gelächter ausbrachen, als ich die beiden Tassen an der Kasse bezahlte. Die waren aber auch wirklich sehr schön, da kann man einfach nicht dran vorbei gehen. Und nun, Stan und Ollie, haltet die Fresse, ich will nichts mehr hören. Raus aus dem Laden, rechtsrum und schon war ich fast auf dem ...