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Im Steinkreis
Datum: 25.08.2026, Kategorien: BDSM
... edlen Metall, das aus vergangenen Sitzungen davon übersät war. Amara, zitternd vom Höhepunkt ihrer Lust, fügte einer Rune eine weitere Linie hinzu. Es war eine kleine Handbewegung, doch sie schien den gesamten Kreis zu durchdringen. Die Rune, die sich an der Stelle auf dem Stein befand, die von den letzten Strahlen der kürzesten Sonne des Jahres berührt wurden, pulsierte plötzlich mit einer leuchtenden Energie. Die Gravur umfasste nun acht mal acht Zeichen, 64 Qubits. Sie wurde in eine ungeahnte Dimension katapultiert, und ihre Kraft entfaltete sich mit einer Wucht, die niemand erwartet hatte. *** Eine schmale Schotterpiste führte Simone und Mart westlich von Evora hinauf in die Hügel. Die Fahrt im Jeep war holprig, doch Simone spürte eine seltsame Ruhe in ihrem Inneren, als ob jede Unebenheit des Weges sie näher zu etwas zog, das sie seit langem suchte. Der Wind trug den Duft von wildem Thymian und Erde mit sich, und am Horizont leuchtete die untergehende Sonne in warmen Orangetönen. Unweit von hier, wusste Simone, lag der Steinkreis, ein Ort, dessen Magie sie von Bildern und Beschreibungen erahnte. Simone war eine attraktive Frau, Mitte dreißig mit einem elanvollen Gesicht, das von einer Mischung aus Sanftheit und Entschlossenheit geprägt war. Ihre mandelförmigen, moosgrünen Augen wirkten oft nachdenklich, als ob sie ständig über Gott und die Welt nachsinnt. Ihr dunkelbraunes Haar trägt sie locker, und es fällt ihr in weichen Wellen über die Schultern. Sie ...
... bevorzugt bequeme, naturfarbene Kleidung aus Leinen oder Baumwolle, oft mit dezenten ethnischen Mustern, die ihre Nähe zur Natur und zu spirituellen Traditionen widerspiegelten. Sie hatte Theologie studiert, doch ihre ursprüngliche Faszination für das Christentum wich einer Ernüchterung. Die starren patriarchalischen Strukturen und das Dogma, das sie als Unterdrückung von Freiheit und weiblicher Spiritualität empfand, ließ sie andere Wege beschreiten. Sie begann sich mit Naturreligionen und esoterischen Traditionen zu beschäftigen, die sie authentischer erlebte. Sie glaubte an die heilende Kraft von Mutter Erde und dem Eros als universelle Schöpfungskraft. Als sie den Hügel erreichten und der Steinkreis vor ihnen auftauchte, hielt Simone unwillkürlich den Atem an. Die riesigen Menhire schimmerten im letzten Licht des Tages wie Wächter aus einer anderen Welt. Der Doppelkreis, in dem sie angeordnet waren, wirkte auf sie wie ein uraltes Symbol der Unendlichkeit, ein Hinweis auf etwas, das Zeit und Raum überdauert. Mart, der ihre tiefe Empfindung bemerkte, brachte das Auto zum Stehen und schaltete den Motor ab. Simone bezeichnete ihn als ihren derzeit intimsten Freund und Mart begleitete sie gerne auf ihren Reisen, vor allem, wenn sie in seinen Semesterferien stattfanden. Er war Ende zwanzig, Brillenträger. Sein schlankes, blasses Äußere zeugte von langen Nächten vor dem Computer. Seine blonden Haare trug er kurz, manchmal etwas unordentlich, und seine hellblauen Augen ...