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Die Stimme im Ohr
Datum: 31.08.2026, Kategorien: Verführung
... Licht. "Und das Alter?" "Das Alter", sagte der Dritte, der bisher geschwiegen hatte, "ist ein seltsamer Gast. Es bringt Klarheit, aber auch eine gewisse Bitterkeit. Man erkennt, dass Schönheit vergeht - und beginnt, sie deshalb zu verehren. Nicht zu besitzen, sondern zu bestaunen. Für den Moment, in dem sie vorbeigeht." "Wie ein Schmetterling auf der Schulter", sagte Lina leise. Sie blickte zu dem Mann und nahm wahr, dass sich sein Penis beim Anblick ihres Körpers zu steifen begonnen hatte. Er sah ihren Blick und lächelte. "Eine ganz und gar natürliche Reaktion", stellte er fest. Lina blickte von einem zum nächsten und übernächsten, auch bei den anderen regte es sich. Der Gedanke, dass das an ihr lag, erregte sie auf eine unbestimmte Weise und sie spreizte die Beine ein wenig. Einen Moment lang war es still. Nur das Murmeln des Meeres und das Knarzen eines alten Strandkorbs im Wind. Dann sprach der Hornbrillenträger wieder, leise, fast philosophisch: "Sehen Sie, junge Dame - das Meer nimmt Ihnen alles ab. Kleidung, Haltung, Geschichte. Man ist nur noch Körper. Und Geist. Und Licht. In solchen Momenten beginnt das Ich zu schweigen." Lina legte eine Hand auf ihr Buch. "Und das Es spricht?" "Vielleicht. Oder vielleicht nur der Wind. Aber sicher ist, es ist keine Sprache, eher ein Seufzen, ein Stöhnen vielleicht..." Er beugte sich ein wenig vor und berührte sanft Linas Bein, begann sie zu streicheln. "Noch können Sie weglaufen!", sagte der mit dem verbrannten Bauch und ...
... rutschte ein wenig näher, wobei sein erigiertes Glied sanft wippte und sie fast berührte. Lina seufzte gespielt resigniert: "Mein Über-Ich sagt RENN! Aber mein ES sagt BLEIB!" Sie lachte und ließ zu, dass die Hand des Hornbrillenträgers etwas höher glitt. Der Hornbrillenmann berührte ihre Scham, ließ einen Finger eintauchen. "Aber auf wen von den beiden hören Sie?", fragte er ehrlich neugierig. Lina stöhnte leise. Der Sonnenverbrannte und der Dritte, Lina hatte ihn insgeheim den Schweigsamen getauft, waren nun näher und Lina spürte ihre Hände, die sie sanft zu streicheln begannen. Ihren Bauch, ihre Brüste. Sie spürte einen Mund, eine Zunge, die ihre kleinen rosigen Knospen neckte "Vielleicht sollten wir abbrechen?", erklang die Stimme von Professor Lenz in ihrem Ohr. Lina seufzte, aber sie konnte sich dem Reiz der Situation nicht entziehen. Der Ort lag geschützt. Keine neugierigen Blicke waren zu befürchten. Sie streckte sich in der Wärme der Sonne und der Aufmerksamkeit. Sie stützte sich auf die Ellenbogen und sagte an den Dritten, den Schweigsamen gewandt: "Schönheit zu bewundern, heißt nicht, sie zu besitzen, sagten Sie doch eben." Alle drei Männer nickten mit geröteten Gesichtern. "Ich erlaube Ihnen zwar nicht...", fuhr die junge Frau fort. "...mich zu besitzen, nicht jetzt, aber mich durchaus zu bewundern und Ihrer Bewunderung nun Ausdruck zu verleihen..." Sie machte mit ihrer rechten Hand eine eindeutige Geste. Die drei Männer sahen sie an wie ertappte Schulbuben, ...