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Die Schatzsuche
Datum: 03.09.2026, Kategorien: Romantisch
... vorhanden. Er hatte damals Französisch als weitere Sprache gewählt aber einige Grundbegriffe konnte er dennoch deuten. Schnell fotografierte er das Holzstück und brachte es wieder an seinem Platz an. Ohne die Münze und den Schlüssel, konnte es niemand öffnen und sehen. Diese beiden Dinge aber ließ er nicht mehr aus den Augen. Jetzt musste er richtig schnell machen, denn Bettina und Steffen kamen gerade auf Arbeit. Schnell warf er ein großes Tuch über das Möbel und eilte zu den Beiden. "Kann ich euch mal für eine Weile alleine lassen? Ich muss noch mal weg." Seine Frage war eher rhetorisch gemeint, denn wenn er eine Wohnung entrümpelte oder einen Haushalt auflöste, schmissen die Zwei den Laden sowieso ohne ihn. Er öffnete den Laden und verabschiedete sich in gleichem Zuge. Er wusste nicht was da gestern geschehen war und die Ungewissheit ließ ihn erst zögern aber er wusste, dass Amelie fließend spanisch sprach. Als Tochter einer Spanierin und eines Deutschen mit einem französischen Vornamen, na das war schon verwirrend aber egal. Er konnte sie doch nicht einfach so auf Arbeit überfallen. Auf der anderen Seite, die Straße entlang lag ein Blumenladen. Ein paar Rosen würden ihr sicher gefallen. Selbstverständlich wählte die Verkäuferin Rote Rosen als er sagte er bräuchte einen Strauß für seine Freundin. Dass es nur eine Freundin war, wusste sie ja nicht. Nun stand Phillip mit seinem Anliegen und dem Blumenstrauß vor der Tür des Friseursaloons. Noch nie ...
... hatten sie sich zwei Tage hintereinander gesehen. Na gut gesehen schon aber nur gegrüßt. Sie trafen sich nur um Sex zu haben und sonst nichts. Und nun stand er schon wieder da und dann noch mit Blumen. Plötzlich hielt er seine Idee nicht mehr für so genial aber da war es schon zu spät. "Willst du zu mir?" sprach ihn Amelie an. Sie hatte ihn durch die Schaufenster gesehen, wie er so in Gedanken und verloren vor der Tür stand. Ohne ein Wort zu sagen überreichte er ihr die Blumen. Klar, dass Amelie sofort etwas anderes hineininterpretierte und ihm um den Hals fiel. "Ich habe die letzte Nacht auch sehr genossen." Erst jetzt als ein neidisches aber auch anerkennendes Raunen, von hinter ihr kam, realisierten die Beiden, dass sie nicht allein waren. Nun war das Kind eh ins Wasser gefallen und Amelie führte Phillip durch das Spalier neidisch schauender Kundinnen und ihrer Zwei grinsenden Angestellten, in den Nebenraum. Fabienne rief ihr noch nach: "Ich kümmere mich um Frau Hansen." Und gab ihr die Luft um mit Phillip allein zu sein. Bis jetzt hatte er noch kein Hallo oder auch nur ein Wort hervorgebracht. "Danke" sagte Amelie und deutete auf die Blumen. Phillip konnte gar nicht so schnell schauen wie er sich in einem leidenschaftlichen Kuss wiederfand. Keuchend holte er sein Handy raus und zeigte es ihr. "Kannst du das Entziffern und Übersetzen?" Amelie wusste jetzt warum er gekommen war und es dämpfte ihre Euphorie gewaltig. Hatte sie doch angenommen er käme ...