1. Kelly- Der Betrug


    Datum: 04.09.2026, Kategorien: BDSM

    ... sagen.
    
    *
    
    Als sie weg waren duschte ich. Ich war wund. Mein Unterleib brannte. Noch mehr meine Seele. Ich heulte, aber dann packte ich meine Sachen. Lehmann sagte ich sollte mitnehmen was ich brauche, den Rest entsorgte er. Dafür war ich fast schon dankbar. Er würde morgen früh vorbei kommen und wir würden einen Vertrag unterschreiben. Ich wollte das Schwein nicht sehen, aber mir blieb nichts übrig.
    
    Ohne meinen Arm war auch das Packen schwierig. Aber ich schaffte es. Und ich brachte gleich alles runter in den Golf. Vor dem Fahren morgen fürchtete ich mich etwas. Würde schwer werden, denn natürlich hatte er eine Gangschaltung. Mein Laptop hatte die IT behalten, aber immerhin hatte ich mein Galaxy zurück. Auch wenn sie darauf alles geklont hatten. So auch den Film. Zehn Sekunden. Die mein Leben versauten. Oder nein! Es war Jason der mein Leben versaute. Er war schuld. Kein Film. Er hatte mich verraten. Ausgenutzt und betrogen. Und dieser Bono wollte dass ich Jason suche, nun ja. Das wollte ich auch.
    
    Am Morgen kam Lehmann, er hatte einen Vertrag dabei. Ich zog aus, übergab alles was in der Wohnung war in seine Hände, und er verzichtete im Auftrag der Eigentümer auf die Schuldentilgung. Ich unterschrieb, er auch. Dann wollte er es besiegelt haben. Oral. Als er kam spritzte er mir seinen Rotz mitten ins Gesicht.
    
    Er lachte und sagte: ''Verpiss dich, Hure.''
    
    Und das tat ich. Ich hatte drei Schmerztabletten genommen, und den Arm aus der Schiene befreit. So konnte ...
    ... ich wenigstens den Schaltknüppel bedienen. Egal wie schmerzhaft es war. Ich schaffte es. Und es waren nur ein paar Kilometer. Die kleine Werkstatt hatte einen Hof, und ein Rolltor. Und das war sogar elektrisch. Ich hatte natürlich die Bedienung dafür. Ich fuhr ihn die kleine Halle, und schloss das Tor. Es war eiskalt. Aber es gab einen Werkstattofen und Brennholz. Zwei Stunden später war es schon angenehm warm, und im Büro und im Bad lief die Heizung. Zum Glück funktionierte alles, ich hatte es auch erst vor dem Herbst warten lassen. Jason hoffte damals zum Verkauf, aber das tat ich ja nicht. Sonst wäre das Geld auch weg.
    
    Ich packte die Sachen vom Auto raus. Dann rief ich meine Dienststelle an. Ich war verpflichtet mich bei ihnen umzumelden solange das Verfahren noch lief. Ich also noch mehr oder weniger Polizeibeamtin war. Wenn auch schon ohne Ausweis. Ohne Ehre.
    
    Dann klappte ich die Schlafcouch im Büro um. Nahm meinen Schlafsack aus dem Schrank. Legte mich hin, und schlief sofort ein. Ich hatte Alpträume... und sie waren alle wahr.
    
    Als ich morgens aufwachte war mir klar was zu tun war. Ich würde Jason aufspüren. In dem Land der Regeln und Vorschriften war es nicht leicht unterzutauchen. Und ich war nicht dumm, auch wenn ich mir gerade so vorkam. Ich wusste einiges über ihn, wäre fatal wenn nicht. Dann wäre ich nur noch blöder als ich mir gerade schon vorkam. Ich gab meinem Arm ein paar Tage zum Ausruhen. Und die musste ich mir erbetteln. Wenn es sein muss auf den ...