1. Kelly- Der Betrug


    Datum: 04.09.2026, Kategorien: BDSM

    ... schluckte keuchend. Dann drückte er meinen Kopf hoch.
    
    ''Ich gebe dir ein Woche, Herzchen. Entweder du treibst Jason auf, oder Geld.'' Dann scheuchte er mich weg.
    
    Draußen wartete Oleg. Er gab mir meinen Mantel und die Tasche. ''Draußen steht Bruno mit einem Wagen. Er fährt dich.''
    
    ''Brauch er nicht.'' mein Stimme war heiser. Kratzig.
    
    ''Er fährt dich, Bulle.''
    
    Also gut. Es war ein großer schwarzer Mercedes SUV. Ich stieg ein. Er grinste mich an. Als wir vor dem Haus standen drückte er mich zu sich rüber.
    
    ''Versau meine Hose nicht, Bullenschlampe.''
    
    Sein Schwanz war groß. Ich hatte Mühe damit. Immerhin kotzte ich nicht. Danach jagte er mich aus dem Wagen. Schon im Fahrstuhl heulte ich wieder.
    
    In der Wohnung versuchte es es bei Jason. Natürlich nichts. Und ich wusste dass ich es nicht mehr versuchen brauchte. Wozu? Sie hatten ihm das Video geschickt, wie ich misshandelt wurde. Wenn ihm noch etwas an mir liegen würde, hätte er sich gemeldet. Aber er hat mich hintergangen, betrogen und beklaut. Nein, er würde sich niemals mehr bei mir melden. Und während ich darüber nachdachte fiel mir auf wie wenig ich eigentlich über Jason wusste. Eigentlich stammte er aus Düsseldorf. Hier in Hameln lebte er erst seit wir uns kannten. Seine Eltern waren tot. Er hatte nur eine Schwester, mit der er keinen Kontakt hatte. Er war schon damals privaten Dingen sehr verschlossen gewesen, aber das war ich ja anfangs auch. Er war selbstständig, auf dem Börsenmarkt. Ich verstand ...
    ... nie viel davon, nur dass es um viel Geld ging. Und er darin gut war es zu verdienen. Und es auszugeben. Porsche, gute Anzüge, teure Wohnung. Luxus. Aber ja auch für mich. Doch jetzt? Alles vorbei. Nach fünf Jahren. Ich war einem Aufschneider und Betrüger aufgesessen.
    
    Am Morgen rief ich meine Bank an. Erhöhung meines Überziehungskredit? Nein. Ein Barkredit? Erst wenn das Konto ausgeglichen war. Okay. War zu erwarten. Ich überlegte was ich besaß. Mit Wert. Die Werkstatt, aber dafür zahlte niemand wirklich viel. Dazu musste ich damit rechnen aus der Wohnung zu fliegen, dann musste ich irgendwo hin. In der Werkstatt war ein Büro mit Teeküche, eine Toilette und eine Dusche. Viel billiger als da konnte ich nicht wohnen. Dann mein GTI. Ein Liebhaberfahrzeug. Aber in der heutigen Zeit würde mir keiner einen guten Preis machen. Und im Endeffekt brauchte ich ein Auto. Und sonst? Tja. Ein paar bessere Kleider, zwei Paar teure Schuhe. Zwei Markenhandtaschen. Handy und Laptop. Hier in der Wohnung könnte ich die Einrichtung verkaufen. Aber wenn ich raus flog musste ich dem Verwalter was für die Mietschulden anbieten. Das waren auch über dreitausend Euro. Das war die Einrichtung doppelt wert. Wenn er sich drauf einließ. So eine verdammte Scheiße.
    
    Am nächsten Morgen klingelte es schon wieder. Diesmal keine Kolleginnen von der Streife, sondern zwei Kriminalkommissare. Und zwei aus der IT Abteilung.
    
    ''Frau Kellermann?''
    
    Ich nickte. Ich trug wieder nur einen Jogginganzug.
    
    ''Wir ...
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