-
Die Geschichte der Maya Klein Ende
Datum: 11.09.2026, Kategorien: Romane und Novellen,
... bestückt werden. „Wie viel Gewicht können wir ihr zumuten?", fragte Stevens Serverin. „Hat sich da eine Erkenntnis bei Ihnen während der ersten Leistungsfeststellung ergeben?" Serverin grinste breit. „Was haben Sie denn da?" Luchs sah den Ausbilder entgeistert an. „Ist das Ihr Ernst?" „Ja, ist es!" Serverin erklärte, dass Maya gewaltige Energie aufbringen konnte, man diese aber mit dem Maximum an Gewicht testen sollte, damit ihre Reserven nicht so schnell aufgebraucht würden. Durch das ständige Wiederholen der Tests mit neuen Gewichtskonstellationen verlor man unnötig Zeit und die junge Frau ihre Energie. Sie würde dann essen müssen und das würde dauern. Die Techniker sahen sich entgeistert an, dann traten sie zu dritt an Maya heran und beluden sie mit Gewichtsbändern aus Bleigranulat. Dabei waren die Panzerungsformen nachgestellt worden und ihre Gliedmaßen sowie der gesamte Rumpf und Halsbereich beladen. Die Männer kamen ziemlich ins Schwitzen, dann waren die gesamten 480 Kilogramm verbaut. „Ich schaue ein wenig aus wie ein Michelin-Männchen", stellte Maya fest und versuchte sich zu bewegen. Es ging ganz gut, man hatte ihr genügend Spiel gelassen. Sie hüpfte locker auf der Stelle, was ein Dröhnen des Bodens zur Folge hatte. Hier sprangen gerade 635 Kilogramm auf dem Teppichboden herum. „Frau Klein! Bitte nicht! Sie machen noch den Boden kaputt", bat Luchs besorgt. Stevens fand nur mühsam aus seiner Schockstarre heraus. Er nickte seinen Kollegen ...
... zu, dann bat man die junge Frau auf das Laufband. Maya wurde sorgsam verkabelt, damit man die im Anzug verarbeitete Sensorik auslesen konnte, dann stellte man die Geschwindigkeit auf 10 km/h ein. Spielerisch leicht hielt Maya die Geschwindigkeit. Nach einer weiteren Minute wurde sie auf 15 km/h gesteigert, doch auch hier gab es keine messbare Anstrengung für sie. Mit lockeren Schritten lief sie auf dem Laufband, ihre angewinkelten Arme dabei im Wechsel bewegend. „Verdoppeln, Ernst!" Mit 30 Kilometern in der Stunde bewegte sich nun das Laufband unter Mayas Füßen. Ihr machte es Spaß, und so bewegte sie sich einfach mit weiter ausholenden Schritten. „Noch einmal!", rief Stevens nach weiteren zwei Minuten. Dann lief Maya für zehn Minuten mit 60 km/h und einer halben Tonne Körperlast über das Laufband. Tatsächlich fühlte sie nun eine Anstrengung, wenn sich diese auch sehr langsam bei ihr bemerkbar machte. „Schneller geht das Laufband nicht einzustellen. Aber das, was Anwärterin Klein uns zeigt, sprengt alles, was auch nur im Ansatz erklärbar ist." Stevens sah entgeistert zu der Frau auf, dann nickte er den Kollegen zu, damit dieser das Sportgerät anhielt. Ein Blick auf den Monitor der Testanordnung zeigte, dass die Werte aller Körperfunktionen im Normbereich blieben. Der Körper von Frau Klein schien mit unglaublicher Effizienz Fett und Wasser zu verstoffwechseln. „Wir würden Sie dann auf das Kletterband bitten, Frau Klein!" Stevens kratzte sich am Hinterkopf, ...