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Schach mit Andrea
Datum: 17.09.2026, Kategorien: Reif
... Schmollmund, schaut dabei nach unten, als wenn sie bei irgendwas erwischt worden wäre. Früher hatte sie es meistens gemacht, damit das Mitleid der Menschen erregt, und entkam damit oft einer härteren Strafe. "Nein. Erkläre es mir?", will ich von ihr wissen, dränge sie jetzt in die Ecke, in der ich zuvor gesteckt hatte. "Das ist schwer, wissen sie, ich bin ein böses Mädchen!", flüstert sie auf einmal, hebt dazu ihren Kopf und sieht mich mit einem Dackelblick an. "Dann versuch es wenigstens, damit ich es verstehen kann!", möchte ich von ihr. Andrea denkt über eine Minute darüber nach, was sie sagen soll. Solange ist es vollkommen still im Wohnzimmer, selbst die batteriebetriebene Uhr an der Wand ist hörbar. "Außerdem bist du nicht böse, sondern ein nettes Mädchen, immer freundlich!", schicke ich hinterher, um die Stille zu durchbrechen. Ich mag es über längere Zeit nicht. "Stimmt nicht!", ist Andrea sich sicher und ich bin überrascht. "Warum?", wollte ich wissen und Andrea überwindet sich dazu, zu reden. "Weil ich sie oft beobachtet habe!", sagte sie und senkt ihren Kopf. "Wobei?", möchte ich wissen, ärger mich innerlich ein wenige darüber, dass ich ihr alles aus der Nase ziehen muss. "Wenn sie im Sommer im Garten liegen, wenn sie im Bad und Schlafzimmer sind!", sagte sie ohne weitere Angabe. "Würdest du mir den Gefallen tun, mehr als in einem Satz zu reden. Es ist sonst sehr mühsam für mich. Wenn du mir also was sagen willst, dann vernünftig. Früher ...
... konntest du das auch!" "Im letzten Sommer habe ich sie im Garten liegen gesehen, von meinem Fenster aus im ersten Stock. Von dort kann ich auch in ihr Schlafzimmer schauen, ins Bad!" Sofort ist es mir bewusst. Ich kenne das Dachfenster, das in Richtung meines Hauses ausgerichtet ist, es ist auf derselben Höhe wie meins. Dass es das Zimmer von Andrea ist, weiß ich nicht, habe mir niemals Gedanken darüber gemacht. Auch nicht, die Scheibe entsprechend zu verhängen. Ich fühle mich unbeobachtet, wenn ich dort bin. Warum auch nicht, außer von dem Fenster von gegenüber, kann man nicht bei mir reinschauen. Wie es aussieht, habe ich mich getäuscht. "Schon Jahre lang schaue ich zu ihnen herüber, weiß, wann sie unter die Dusche und schlafen gehen. Sie sind ein Mann mit festen Ritualen, man kann sich zeitlich gut auf sie verlassen. Wenn es soweit ist, schaue ich durch einen Spalt zu ihnen herüber, warte mit Herzklopfen darauf, dass sie erscheinen. Wenn es soweit ist, kann ich meine Augen nicht mehr abwenden, warte darauf, sie betrachten zu können!" Andrea macht eine kleine Pause, nimmt von ihrem Getränk, dass ich ihr hingestellt habe, einen Schluck, um ihren scheinbar trockenen Hals zu befeuchten. Ich sage keinen Ton, höre ihr äußerlich ruhig zu. Innerlich sieht es anders aus. Ein Gewitter von Gedanken erfüllt mein Gehirn mit Aufruhr, lässt es explodieren. "Wenn es dann soweit ist, sie sich ausziehen, ich sie nackt sehen kann, entfacht ihr Anblick ein Feuer in mir, Hitze ...