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Zeynep 1.
Datum: 20.09.2026, Kategorien: Verführung
... mich im Wald mit Taschentüchern gereinigt. So gut es ging. Aber es war als ob ich es immer noch spürte. Den heißen und klebrigen Samen an meinem Busen, am Bauch und auf meinen Beinen. Es war viel... Ich hatte den Geruch noch in der Nase. Animalisch. ''Mehr als je erwartet, Zeynep.'' Darum hatte ich zwei weitere Fünfziger in den Fingern. ''Das müssen Sie nicht, Mike,'' sagte ich, immer noch etwas zittrig. ''Ich müsste viel mehr, Zeynep.'' Ich sah ihn an. Knabberte meine Unterlippe. Schwieg. ''Wüstenblume.'' Er lächelte und strich mir eine Strähne aus dem Gesicht. ''Können wir uns wiedersehen?'' Ich nickte. ''Sehr gerne. Ich... ich würde mich freuen...'' Und ich meinte es ernst. Mike nickte. ''Ich würde mich auch freuen. Du bist wundervoll.'' ''Ich... äh... Danke. Sie sind so nett zu mir. Ich hatte... Angst... äh...'' Er strich mir sanft über die Wange. ''Verstehe ich. Und die habe ich jetzt.'' ''Das verstehe ich nicht...'' Er lächelte und sah in meine Augen. ''Wenn du so etwas machst, Zeynep. Nicht jeder meint es ehrlich dabei. Und das mit dem Kennzeichen fotografieren bringt dir im Ernstfall nichts. Du könntest vergewaltigt werden, und jeder gute Anwalt würde behaupten du hast das Kennzeichen für sonst was fotografiert.'' Ich starrte ihn an. ''Ich habe es niemandem geschickt,'' flüsterte ich fast schon. Mike nickte. ''Habe ich mir gedacht, Zeynep. Musst du so etwas wieder machen? Dich treffen? Für Geld?'' Ich schniefte. ''Muss ...
... ich. Ich will nicht... aber... oh Mann.'' Da liefen meine Tränen los. Ich lag auf meiner Couch. Eigentlich nicht meine, die Möbel gehörten zur Wohnung. Ich hatte gar nichts hier was mir gehörte. Nur meine Klamotten. Das Laptop und ein paar Bücher. Als ich von meinem Elternhaus wegzog besaß ich nichts. Hatte sich nichts dran geändert. Ich weinte schon wieder. Aber ich war gar nicht traurig. Es war wegen dem Mann. Mike. Er war so nett zu mir gewesen. Ganz anders als ich es mir vorgestellt hatte. Und... und er machte sich Sorgen um mich. Und ja, das glaubte ich ihm sogar. Ich war dumm und naiv, aber ich konnte es trotzdem glauben. Vielleicht weil ich es wollte. Ich dachte an das Gespräch im Wagen. Was andere Männer tun könnten... oh Mann. Ich wusste wie recht er hatte. Ob ich mich wieder mit wem treffe, für Geld? Ich hatte genickt, dann geheult. Dann redeten wir. Er möchte mich wiedersehen. Einmal die Woche. So wie heute. Ob es okay für mich wäre? 200 Euro. Ja, ich wollte. Ich konnte lächeln und weinen gleichzeitig. Er sagte dann wenn mehr zwischen uns passieren würde, dann würde er mir auch mehr geben. Ich nickte nur. Es war vielleicht wie Prostitution, also an der Grenze davon, aber... es war mir egal. Er war nett. Und ich? Ich war echt dumm und naiv. Und es war tausendmal besser als sich von meinem Vermieter besteigen zu lassen. Und ich brauchte keine Angst haben was andere Männer taten. ''Und?'' fragte Frank Berger am Telefon. Mike Karl lachte leise. ...