1. Lea, meine junge Liebe


    Datum: 21.09.2026, Kategorien: 1 auf 1,

    ... eine Woche verbringt. Alle Daten auch zu ihrem Liebhaber hat er in einem Bericht zusammengestellt. Ich holte ihn mir aus seinem Büro und zahlte meinen Obolus bar.
    
    Auf seine Frage, was ich machen werde, meinte ich nur, dass ich beide vor der Scheidung noch richtig leiden lassen werde. Er meinte, ob mir bekannt ist, dass eine der größten Firmen der Region dringend einen CEO sucht, da der Alte leider schwer erkrankt ist. Ich bedankte mich und überlegte angestrengt. Im Auto las ich mir den Bericht noch mal durch und dann entschied ich mich. Zunächst machte ich einen Termin bei einer auf Scheidungen spezialisierten Kanzlei und dann rief ich den Aufsichtsratsvorsitzenden der Firma an und wir vereinbarten eine Termin zu einem Abendessen.
    
    Abends saß ich noch in meinem häuslichen Büro und suchte im Internet nach Informationen zu meinem früheren Freund, als mich von hinten die Haare meiner Tochter kitzelten.
    
    "Hallo Paps, seit wann weist du es denn?"
    
    "Was, mein Schatz?"
    
    "Dass Mama einen Liebhaber hat."
    
    "So, deine Mama hat einen Liebhaber. Das ist mir aber neu."
    
    "Papa, ich bin keine Zehn mehr und habe vor ein paar Tagen ein Telefongespräch von Mama mit ihren Liebhaber Rudi gehört und das war eindeutig. Was wirst du machen? Verlässt du uns? Kannst du mich mitnehmen?"
    
    "Darüber denke ich gerade nach. Du bist doch schon groß meine Kleine, und weist bestimmt, dass es nicht so einfach ist mit den Kindern, wenn sich die Eltern trennen."
    
    Julia setzte sich auf meinen ...
    ... Schoß, wie sie es früher oft gemacht hat. In der letzten Zeit nicht mehr. Na ja, sie wird langsam eine kleine Dame. Und dann flüsterte sie.
    
    "Und wenn ich nicht deine Tochter bin?"
    
    Ich zog sie fest an mich.
    
    "Schatz, du bist und bleibst meine geliebte Tochter. Wer hat dir bloß solch einen Blödsinn eingetrichtert? Natürlich bin ich dein Vater und ich liebe dich, meine kleine Prinzessin."
    
    "Mama hat zu dem Rudi gesagt, unsere Tochter. Und da dachte ich....."
    
    "Dazu kann ich nichts sagen, aber für mich bist du meine Tochter und wirst meine Tochter bleiben."
    
    Julia drückte mir ein Küsschen auf die Wange und sprang los.
    
    In mir stieg eine Wut hoch und noch mal wurde mir klar, dass meine Ehe zu Ende war. Also sind meine Zweifel zu mindestens nicht ganz unbegründet.
    
    Als meine Frau nach Hause kam, riss ich mich mächtig zusammen und ließ allerdings auch nur ein kleines Küsschen zur Begrüßung zu. Der Abend verlief sehr unterkühlt und endete mit einer erstmaligen Reaktion von mir. Ich täuschte wichtige Arbeiten vor und zog mich in das Arbeitszimmer zurück. Als meine Frau sich mit einem Kuss ins Schlafzimmer zurückzog und mich fragte, ob ich bald kommen würde, meinte ich nur.
    
    "Clara, mir geht es nicht so gut und mir gehen viele Dinge durch den Kopf. Also warte nicht auf mich. Wenn mir nicht besser wird, werde ich im Gästezimmer schlafen. Will dich ja nicht stören."
    
    Clara sah mich fragend an, ging dann aber doch ohne weiter darauf einzugehen ins Bett. Ich saß noch ...
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