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Verloren im Verlangen
Datum: 01.10.2026, Kategorien: Cuckold
Kapitel 1: Ich fiel aus allen Wolken, als ich die Worte aus ihren schönen Mund hörte. Mit jeder Silbe die Emma sprach fühlte ich, wie mir der Boden untern den Füßen immer weiter wegbrach, bis nichts von dem mehr übrig war, was wir uns in den letzten vier Jahren gemeinsam aufgebaut hatten. Dabei hatte ich mir den Tag eigentlich ganz anders vorgestellt. Schließlich wird man nur einmal 30, und ich hatte mir vorgenommen, den heutigen Tag entsprechend zu genießen. Kein Stress, keine Termine - nur ich, meine Emma und vielleicht ein paar Freunde später am Abend. Doch irgendwie hatte sie darauf bestanden, dass wir uns schon früh zusammensetzen sollten. Sie meinte, es sei wichtig, und ich dachte mir, vielleicht hat sie eine Überraschung für mich vorbereitet. Was dann folgte, hatte ich in keiner Weise kommen sehen. Noch immer saßen wir in unserem Wohnzimmer. Emma hatte ihre Hände in den Schoß gelegt, ihre Augen wirkten müde, fast schon leer. Ich versuchte, ihren Gesichtsausdruck zu deuten, aber es fiel mir schwer. Ich starrte sie an. Ihre Lippen bewegten sich, aber die Worte ergaben keinen Sinn. Nicht mehr glücklich? Ich konnte es nicht fassen. Es war, als ob ich in einen Albtraum hineingeraten wäre, aus dem ich jeden Moment aufzuwachen hoffte. Mein Herz raste, während mein Verstand versuchte, zu begreifen, was gerade passierte. Ich blinzelte und starrte sie an, als hätte ich sie nicht richtig verstanden. Nicht glücklich? Ich konnte den Satz nicht einordnen. Wir waren ...
... seit vier Jahren zusammen, und ja, es gab ab und zu kleine Streitigkeiten, wie in jeder Beziehung. Aber unglücklich? Das Wort passte einfach nicht zu uns, zu dem, was wir hatten. Oder...? Emma sah mich mit diesen großen, traurigen Augen an. Augen, die mir sonst immer Trost und Nähe gegeben hatten. Doch jetzt lagen in ihrem Blick nur noch Zweifel, vielleicht sogar Mitleid. Es war, als wäre die Person, die ich so gut zu kennen geglaubt hatte, plötzlich eine Fremde. "Ich weiß nicht, wann es angefangen hat", begann sie zögerlich. "Aber es fühlt sich schon lange nicht mehr richtig an. Wir haben uns verändert... ich habe mich verändert." Ich fühlte, wie meine Hände anfingen zu zittern. Das hier konnte nicht real sein. Wir hatten doch alles zusammen durchgestanden, Höhen und Tiefen, wir waren immer ein Team gewesen. Und jetzt saß sie da und sagte mir, dass sie nicht mehr glücklich war? Ich schüttelte leicht den Kopf, als könnte ich damit die Realität zurückdrehen, als könnte ich das alles einfach ungeschehen machen. "Was meinst du?" Meine Stimme klang hohl, fast fremd. Ihre Augen suchten den Boden, als wollte sie sich vor meiner verzweifelten Frage verstecken. "Es tut mir leid", flüsterte sie. "Ich wollte dich nicht verletzen, Nick. Ich wusste, wie glücklich du warst. Und ich wollte es so lange wie möglich aufrechterhalten, aber... ich konnte nicht mehr. Es war, als würde ich lügen - jeden Tag." Die Worte trafen mich tief, als ob jemand mit bloßen Händen mein Innerstes ...