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Verloren im Verlangen
Datum: 01.10.2026, Kategorien: Cuckold
... herausreißen würde. Alles, was ich für selbstverständlich gehalten hatte, schien plötzlich brüchig, zerbrechlich. "Lügen?" Es war, als ob das Wort eine Ewigkeit in der Luft hängen blieb. "Du... du hast das alles nur vorgespielt?" Emma schüttelte den Kopf. "Es war nicht immer so. Anfangs war es echt, alles war echt und auch wirklich schön. Aber in den letzten Monaten... ich habe es einfach nicht mehr gespürt. Ich habe MICH nicht mehr beim Sex gespürt." Sie holte tief Luft, als würde sie sich selbst Mut machen. "Es liegt nicht an dir, Paul. Du bist ein großartiger Mensch. Aber ich... ich weiß, dass ich etwas anderes brauche." Ich fühlte, wie eine kalte Leere sich in mir ausbreitete. Die Worte "nicht an dir" hallten in meinem Kopf nach, wie ein hohles Echo. Aber wenn es nicht an mir lag, woran dann? Was hatte ich falsch gemacht? Was hatte ich übersehen? Ich hatte immer gedacht, dass ihr der Sex auch gefallen würde, dass sie zufrieden wäre. Emma sah mich an, und in ihrem Blick lag nichts als Bedauern. "Ich wünschte, ich könnte es erklären", flüsterte sie. "Aber ich habe es selbst er jetzt verstanden. Es ist einfach passiert. Und jetzt kann ich nicht mehr so tun, als wäre alles gut." Die Stille zwischen uns war ohrenbetäubend. Ich wollte etwas sagen, irgendetwas, um die Leere zu füllen, doch alles, was mir in den Sinn kam, fühlte sich falsch an. Also saß ich einfach da, unfähig, das, was gerade passiert war, zu begreifen. Heute war mein 30. Geburtstag, und alles, ...
... was ich mir aufgebaut hatte, schien mit einem einzigen Gespräch in sich zusammenzustürzen. Abends saß ich allein auf der Couch und starrte auf die halb leere Bierflasche in meiner Hand.Draußen war es langsam dunkel geworden und das trübe Licht der Straßenlaternen warf schwache Schatten in die Wohnung. Die Stille dröhnte in meinen Ohren. Die Wohnung fühlte sich seltsam leer an, obwohl Emmas Sachen größtenteils noch da waren. Trotzdem war sie weg. Einfach so. Ich hatte sie am Nachmittag dabei beobachtet, wie sie ihre Sachen gepackt hatte - nur das Nötigste, wie sie gesagt hatte. Sie war zu Allison gefahren, um ein paar Tage bei ihr unterzukommen. Jetzt saß ich hier, an meinem 30. Geburtstag, allein und mit einem schweren Kloß im Hals. Mein Handy summte neben mir auf der Couch und ohne wirklich darüber nachzudenken, griff ich danach. Es war eine Nachricht von Allison. "Hey, Nick. Wie geht's dir?" Ich starrte eine Weile auf die Nachricht. Allison war Emmas beste Freundin und auch wenn wir uns gut verstanden hatten, war ich mir nicht sicher, ob ich jetzt mit ihr reden wollte. Aber dann dachte ich daran, dass sie bei Emma war. Vielleicht konnte sie mir sagen, wie es ihr ging, was sie dachte. Also tippte ich eine Antwort ein. "Hey. Nicht so gut, ehrlich gesagt. Geht's Emma okay?" Die Sekunden, in denen ich auf die drei Punkte starrte, die signalisierten, dass sie schrieb, zogen sich wie Minuten hin. Dann kam die Antwort: "Sie ist ziemlich fertig, aber ich glaube, sie ...